10.06.2022
Hendrik Voß verstärkt ter Hürne Geschäftsleitung
Der Parkett- und Fußbodenhersteller ter Hürne hat Hendrik Voß als Mitglied der Geschäftsleitung eingestellt und damit die technische Führungskompetenz in Ergänzung zu Ludwig Grütering gestärkt. Hendrik Voß startet zum 13. Juni 2022 offiziell die neue Aufgabe am Standort Südlohn und erhält Gesamtprokura. "Wir gebrauchen die Verstärkung dringend, um die erheblichen, zeitnah vor uns liegenden Investitionsprojekte im von uns gewünschten Zeitrahmen um zu setzen. Herr Voß wird nach entsprechender Einarbeitung die technische Leitung der Aufgabenfelder Einkauf, Produktion und Supply Chain verantworten. Ludwig Grütering wird dann fokussiert die Führung der strategischen Investitionsprojekte des Unternehmens übernehmen, die aktuell in erheblicher zweistelliger Millionenhöhe im Unternehmen vorbereitet werden", erläutert Bernhard ter Hürne den Entscheidungshintergrund. "Gleichzeitig wird der Rahmen geschaffen für den 2024 anstehenden Generationswechsel in der technischen Leitung des Unternehmens", ergänzt Erwin ter Hürne. Ludwig Grütering ist 61 Jahre alt und als Mitglied der Geschäftsleitung seit 31 Jahren für die technische Leitung bei ter Hürne verantwortlich. Hendrik Voß ist 49 Jahre alt und war vor seinem Einstieg bei ter Hürne 22 Jahre für die Parador Holding GmbH tätig, in den letzten acht Jahren als COO und Geschäftsführer Technik und Supply Chain Management.
10.06.2022
AGDW: Michael Freiherr von der Tann scheidet aus
Auf seiner Mitgliederversammlung hat der Hessische Waldbesitzerverband seinen langjährigen Präsidenten, Michael Freiherr von der Tann, verabschiedet. Damit scheidet von der Tann auch aus dem Präsidium der AGDW – Die Waldeigentümer aus. "Mit Michael Freiherr von der Tann hatte die AGDW ein überaus engagiertes und hochkompetentes Mitglied im Vorstand", sagte AGDW-Präsident Prof. Dr. Andreas Bitter. "Mit seiner gleichermaßen verbindlichen wie freundlichen Art war er sowohl für die Mitglieder wie auch für die Politik ein wichtiger Ansprechpartner". Von der Tann stand in Hessen fast 23 Jahre an der Spitze des Verbandes. Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der Staffelstab übergeben: Auf von der Tann folgt Carl-Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont, der einen großen Familienforstbetrieb führt und bereits seit drei Jahren im Vorstand des hessischen Waldbesitzerverbandes aktiv ist.
09.06.2022
AGDW: Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsminister
In einem offenen Brief der beiden Waldbesitzendenverbände AGDW – Die Waldeigentümer und Familienbetriebe Land und Forst an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir appellieren die Verbände, die für dieses Jahr 2022 bereit gestellten Mittel in Höhe von rund 200 Mio. Euro zügig freizugeben, damit sie für die Stabilisierung der Wälder eingesetzt werden können. Im folgendne de Wortlaut des Schreibens: "Im Rahmen der Sonderkonferenz der Agrarminister haben Sie den Wald als unsere natürliche Klimaanlage bezeichnet und mit Blick auf seinen Zustand ergänzt: "Doch die Schäden durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer haben sich regelrecht in die Landschaft eingebrannt. An diesen Waldschäden wird uns vor Augen geführt, was die Klimakrise für uns bedeutet."
09.06.2022
Digitalisierung macht Ausbildung attraktiver
Im Wettbewerb um Auszubildende setzen immer mehr Unternehmer auf digitale Tools: Mit 3D-Brillen, Lernvideos und Podcasts wird die Ausbildung digitaler und zukunftsorientierter. 39 Prozent der deutschen Ausbildungsunternehmen sind in diesem Bereich Vorbild, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
09.06.2022
DKV: Neuer Sprecher Fachgruppe „Technischer Kork“
Der Deutsche Kork-Verband e.V., Herford, traf sich zu seiner regulären Mitgliederversammlung 2022, auf der auch Wahlen zu Vorstand und Kassenprüfung anstanden. Mit einer Personalveränderung bleibt der "alte" Vorstand der neue, dessen Amtsperiode satzungsgemäß 2024 enden wird. Neu dabei ist Dämmstoff-Profi Edgar Huber, Einkaufsleiter bei der Zipse GmbH & Co. KG (Kenzingen), der das Mandat des Fachgruppensprechers "Technischer Kork" im DKV-Vorstand von Dieter Schenkling übernimmt. Schenkling konzentriert sich künftig wieder ausschließlich auf sein Blockhaus-Bauunternehmen Leonwood (Teichland/Maust).
08.06.2022
Beeindruckende Themen beim Gugelfuss-Partnertag
Über 300 Teilnehmer, fünf Fachvorträge, viele Exponate in der begleitenden Ausstellung und jede Menge Gesprächsthemen, nicht nur in der Podiumsdiskussion -- all das gab es beim Partnertag von Gugelfuss, der jüngst in der Brühlhalle in Elchingen stattfand. Im Fokus standen die Herausforderungen in Bezug auf Lieferketten, Rohstoffpreise und gesetzlichen Anforderungen, welche die Fensterbaubranche heute und in Zukunft beschäftigen.
08.06.2022
Berlin: Vorreiterrolle in Sachen Klima- und Ressourcenschutz
Als erstes Bundesland hatte Berlin im Dezember 2019 die Klimanotlage anerkannt und im Juni 2021 einen umfangreichen Maßnahmenplan beschlossen, der auch die Bauwirtschaft vor neue Herausforderungen stellt. Um die Praxiserfahrungen der letzten Jahre mit Planenden aus ganz Deutschland zu teilen, veranstaltete die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz mit dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) den siebten gemeinsamen Fachdialog "Urbaner Holzbau" als Online-Konferenz mit rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sowohl nachwachsende Baustoffe wie Holz und Lehm als auch der Wiederverwendung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft werden große Bedeutung zugemessen.
07.06.2022
BDF: Über eine Million Fertighäuser seit 1961 in Deutschland
In den letzten sechs Jahrzehnten wurden in Deutschland mehr als eine Million Fertighäuser gebaut. Dies gab der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) auf Grundlage eigener Recherchen bekannt. Demnach ermittelte der Branchenverband auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes und eigener Erhebungen die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Holz-Fertigbauweise seit 1961 – dem Gründungsjahr des Verbandes.
Während Anfang der 1960er Jahre nur eine Handvoll Unternehmen – meist Gründungsmitglieder des BDF – einige 100 Häuser pro Jahr bauten, stieg die Zahl in den Folgejahren kontinuierlich an. Aufgrund der stetigen Zunahme der Fertigbauweise schuf das Statistische Bundesamt ab 1970 ein eigenes Segment in der Erfassung der Baugenehmigungszahlen. 2011 lag die Zahl der bundesweit neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise bei 15.475 Häusern. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Nachfrage deutlich auf 25.447 neu genehmigte Fertighäuser im Jahr an. "Wir sind uns sicher, dass die Branche weiterwachsen wird und sehen gerade im zunehmenden ökologischen Bewusstsein der Häuslebauer großes Potenzial für unsere umweltfreundliche Bauweise mit Holz", erklärt Robin Semmler, Projektleiter des BDF.
07.06.2022
Philipp Zumsteg zum Vizepräsidenten des Deutschen Holzwirtschaftsrates gewählt
Philipp Zumsteg ist neuer Vizepräsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR). Die Mitgliederversammlung des DHWR wählte den Geschäftsführer der Carl Götz GmbH einstimmig am 3. Juni 2022 bei ihrer Sitzung in Berlin. Zumsteg steht damit künftig an der Seite von Erwin Taglieber, der im vergangenen Jahr zum DHWR-Präsidenten gewählt worden war. Er folgt auf Steffen Rathke, der nach langjähriger Amtszeit als Präsident und Vizepräsident des DHWR nicht mehr kandidierte.
07.06.2022
Schindler: Hoch hinaus mit Holz
Holz erfreut sich als Baustoff immer größerer Beliebtheit. Bereits heute liegt der Marktanteil bei Wohnneubauten in Deutschland bei rund 20 Prozent, Tendenz steigend. Um eine konsequente Nutzung des Materials zu ermöglichen, hat Schindler die erste Standardlösung für Aufzugschächte aus dem nachwachsenden Rohstoff entwickelt. Für Aufzugsbauer stellen Holzhäuser allerdings eine neue Herausforderung dar: Aufzüge benötigen normalerweise einen Beton-, Mauerwerks- oder Stahlschacht. Holz ist hier bislang nicht üblich. Für einzelne Projekte haben Schindler-Teams in der Vergangenheit zwar immer wieder individuelle Sonderlösungen zur Befestigung der Aufzugskomponenten in einem Holzschacht konzipiert. Allerdings fehlte bislang eine Standardlösung, die für die unterschiedlichen Modelle wie den Schindler 3000 eingesetzt werden kann. Den Ausgangspunkt für eine entsprechende Entwicklung bildeten, neben der allgemeinen Entwicklung in Richtung Holz, Kundengespräche und eine daraus resultierende Angebotserstellung zu konkreten Projekten: In Berlin sollten im Rahmen der Schulbauoffensive 24 Schulen mit dreigeschossigen Ergänzungsbauten in Holz-Modul-Bauweise entstehen und mit Aufzügen barrierefrei ausgestattet werden.