02.07.2021
Huber & Sohn: Jetzt klimaneutraler Hersteller
Das Unternehmen Huber & Sohn ist vom Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) als klimaneutraler Hersteller zertifiziert worden. Der in dritter Generation familiengeführte Betrieb ist seit über 95 Jahren in Bachmehring bei Wasserburg am Inn ansässig. Rund 300 Beschäftigte sind für das Unternehmen tätig, das sich in den Bereichen Holzbau, Fenster und Holzindustrie spezialisiert hat.
01.07.2021
Jordan: Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“
Das Familienunternehmen W. & L. Jordan wurde mit dem Prädikat "Zukunftsfähige Arbeitskultur" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet. Grundlage dafür war die Teilnahme an einem zweistufigen Audit der Initiative für neue Qualität der Arbeit (INQA) beteiligt. Dabei wurde das Ziel verfolgt, durch Einbeziehung der Mitarbeiter nachhaltig Prozesse zu verändern und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
01.07.2021
Meisterwerke erweitern Objektvertrieb
Die Meisterwerke, Rüthen-Meiste, sind Anfang 2020 ins Objektgeschäft eingestiegen. Jetzt wird der Bereich unter der Leitung von Dirk Steinmeier weiter ausgebaut. Stefan Walther ist seit Mai in der neu geschaffenen Position als Objektberater Deutschland Nord für die Meisterwerke tätig. Der 46-jährige Betriebswirt bringt Erfahrungen im Objektvertrieb von Bodenbelägen mit, u. a. beim Hersteller Amtico. Er berichtet in seiner Funktion an Dirk Steinmeier (Leiter Objektgeschäft). Dieser wird sich parallel auf die operativen Objektgeschäfte in Deutschland Süd konzentrieren. Stefan Walther wird den Norden Deutschlands von seinem Wohnort Soltau aus betreuen.
01.07.2021
Kährs: Nächster Schritt klimapositiv zu werden
Der Bodenbelagshersteller Kährs gibt bekannt, dass ein Großteil seines Holzbodenportfolios mit der Umweltproduktdeklaration Typ III (EPD), dem neuesten Standard nach EN 15804:2012+A2:2019, zertifiziert wurde. Die EPDs sei von Dritten verifiziert und ein hilfreiches Werkzeug für Kährs Kunden, um fundierte Entscheidungen bei der Auswahl von Böden für nachhaltige Projekte zu treffen. Die EPD zeigt, dass diese Kährs Holzböden cradle to gate, also von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor, klimapositiv seien. Kährs sei damit einer der ersten in der Bodenbelagsindustrie, der den neuesten Standard EN 15804:2012+A2:2019 unterstütze.
30.06.2021
EHI: Weniger Diebstahl im Corona-Jahr
Pandemiebedingt war das Einzelhandelsjahr 2020 durch viele außergewöhnliche Einflüsse und Veränderungen geprägt, die sich auch im Bereich der Inventurdifferenzen im Handel zeigen. So lässt sich bei der Summe der Inventurdifferenzen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist, im Jahr 2020 ein leichter Rückgang von rund fünf Prozent auf 4,2 Mrd. Euro feststellen (branchengewichtete Hochrechnung für den gesamten deutschen Einzelhandel) bewertet zu Verkaufspreisen. Der in den Inventurdifferenzen enthaltene Diebstahl ging sogar zweistellig zurück. So einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie "Inventurdifferenzen 2021”.
30.06.2021
Bauvista: Björn-Erik Falkenau verantwortet Marketing
Björn-Erik Falkenau hat die Marketingverantwortung bei der Bauvista übernommen. "Durch den Ausbau und das Zusammenspiel neu ausgerichteter Marketingaktivitäten werden wir den Handel vor Ort nachhaltig stärken", sagt Björn-Erik Falkenau. In diesem Zusammenhang sind für ihn crossmediale und verbundene Maßnahmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. "Die Kommunikationskanäle der Gesellschafter sollen stringenter aufeinander aufbauen und sich gegenseitig unterstützen", hebt Falkenau hervor. "On- und Offline-Kommunikation soll sich in einem einheitlichen Stil ergänzen, bereichern und bis zum POS reichen. Durch verschiedene Maßnahmen werden wir den stationären Handel systematisch begleiten und unterstützen, einen verbesserten und zeitgemäßen Service anbieten sowie die Kundenbindung effektiv und nachhaltig steigern."
29.06.2021
Holzmarkt: Ausweichen auf alternative Baumaterialien
Preise für Holz und andere Baustoffe steigen drastisch. Zuletzt sorgte eine immense Baustoffknappheit von Holz nicht nur für höhere Baupreise, sondern führte aufgrund mangelnder Verfügbarkeit zu kompletten Baustopps., hat das Ingenieursbüro S2 GmbH beobachtet. Auch andere wichtige Materialien wie Baustahl, Dämmstoffe, Farben und Lacke, Bitumen sowie Putz und Kupfer sind von einer massiven Knappheit betroffen. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider: In Deutschland ist der Erzeugerpreisindex im Mai 2021 laut Statistischem Bundesamt für viele Holzprodukte wie Vorratskantholz, Bauholz, Bretter und Dachlatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel gestiegen. Eine besonders hohe Preissteigerung von nahezu 60 Prozent wurde beim Konstruktionsvollholz verzeichnet.
29.06.2021
Holzhandlung Herbst: Operatives Geschäft geht weiter
Die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow steht ihren Kunden und Geschäftspartnern weiterhin wie gewohnt zur Verfügung – mit der kompletten angestammten Belegschaft, unter der Geschäftsführung von Dorothee Herbst. Der Betrieb bleibe, meldet das Unternehmen, unbeeinflusst davon, dass die Holz Herbst GmbH in Lüneburg seit dem 1. Januar dieses Jahres unter dem Dach der Richter-Unternehmensgruppe agiert. Die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow (Wendland) und die Holz Herbst GmbH in Lüneburg haben lediglich eine gemeinsame Geschichte – als eine traditionsreiche Holzhändlerfamilie seit mehr als 150 Jahren., so das Unternehmen weiter. Am 1. März 1958 neu gegründet, trat die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow 2004 der Hagebau Gruppe als Gesellschafter bei. Seit 1. Januar 2020 ist sie Gesellschafter der Einkaufsverbund Holz (EVH) GmbH & Co. KG.
28.06.2021
Hornbach: Umsatzplus im ersten Quartal
Die Hornbach-Gruppe hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2021/22 (1. März bis 31. Mai 2021) gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres nochmals gesteigert. Der Konzernumsatz legte um 6,4 Prozent auf 1.678,1 Mio. Euro (Vorjahr 1.577,0 Mio. Euro) zu. Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Quartal, der unvermindert hohen Kundennachfrage nach DIY- und Bau-Sortimenten sowie den derzeit sichtbaren Fortschritten in der Pandemiebekämpfung rechnet die Hornbach-Gruppe bei allen Unsicherheiten im Gesamtjahr 2021/22 mit einem leichten Umsatzwachstum und einem bereinigten EBIT zwischen 290 Mio. Euro und dem Vorjahreswert in Höhe von 326 Mio. Euro.
25.06.2021
Eurobaustoff: Seriöse Prognosen nicht möglich
Je größer die Herausforderungen durch die äußeren Umstände sind, desto wichtiger und intensiver ist die Zusammenarbeit in den Gremien der Kooperation Eurobaustoff. Wie viele Lösungen in den letzten Monaten online und notfalls im kleinen Kreis erarbeitet wurden, zeigen die jüngsten Ergebnisse, die nun erstmals wieder auf Präsenztagungen vorgestellt werden. So traf sich der Fachgruppenausschuss Bauelemente Mitte Juni wieder in persönlichem Rahmen in Bad Nauheim. Nach einem Jahr ohne diesen direkten Austausch nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, sich bereits am Vorabend der Sitzung bei einem gemeinsamen Abendessen einzustimmen, bevor sie ihre Arbeit am 18. Juni aufnahmen. Fachbereichsleiter Heiko Heinlein eröffnete die Sitzung mit den jüngsten Zahlen zur aktuellen Marktsituation, die Rohstoffversorgung sowie die daraus resultierende Liefer- und Preisentwicklung. Anhand von verschiedenen Studien wurde ein Blick über den Tellerrand gewagt. "Durch die teilweise drastischen Verlängerungen hinsichtlich der Lieferzeiten und auch temporären Sortimentseinschränkungen aufgrund fehlender Rohstoffe lassen sich keinerlei seriöse Prognosen über den weiteren Jahresverlauf und die daraus resultierenden Absatz- und Umsatzentwicklungen abgeben", so das Fazit des Ausschusses. Die Planungssicherheit bei Objektkalkulationen werde durch die momentan sehr hohe Volatilität deutlich erschwert. "Erfreulich entwickelt sich unterdessen das Privatkundengeschäft wieder, da die Einschränkungen bei den Besuchen von Ausstellungsflächen in den Gesellschafterhäusern zunehmend aufgehoben wurden", berichtete Heinlein.