06.11.2020

CEI-Bois: Paul Brannen verstärkt Lobby-Arbeit

CEI-Bois und EOS haben den ehemaligen britischen Abgeordneten im Europäischen Parlament, Paul Brannen, in die neu geschaffene Position des Direktors für öffentliche Angelegenheiten berufen. Paul Brannen wird sein Mandat am 1. November 2020 antreten. CEI-Bois, der die europäische holzverarbeitende Industrie vertritt, und die Europäische Organisation der Sägewerksindustrie (EOS) haben diese Rolle mit der Absicht geschaffen, ihre Interessenvertretungstätigkeiten gegenüber der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament zu verstärken. Brannen war von 2014 bis 2019 Europaabgeordneter und vertrat den Nordosten Englands. Er war Mitglied der S&D-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender der Kanada-Delegation des Parlaments und des Club de Bois. Seine Ernennung folgt auf die jüngste Entscheidung, die Rolle des Generalsekretärs von CEI-Bois und EOS zusammenzulegen, eine Rolle, die von Silvia Melegari übernommen wurde, die seit 2015 Generalsekretärin von EOS ist.
05.11.2020

Elmar Duffner ist neuer Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) hat einen neuen Präsidenten: Die Mitgliederversammlung wählte Elmar Duffner am Mittwoch in einer Videokonferenz zum Nachfolger von Michael Stiehl. Der 60 Jahre alte Duffner ist Geschäftsführer der Vivonio Furniture GmbH in München und fungierte bereits von 2008 bis 2014 als VDM-Präsident. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.
05.11.2020

Zipse mit neuer Rechtsform und Firmenleitung

Am 14. Oktober 2020 wurde die bisherige Einzelfirma Lothar Zipse e.Kfm. in die Zipse GmbH und Co. KG geändert, wie das Unternehmen mitteilt. Geschäftsführer des Familienunternehmens ist Thomas Zipse, der über 30 Jahre die Verkaufsleitung des Geschäftsbereichs Ziro innehatte. Sitz der Firma ist nach wie vor das südbadische Kenzingen.
04.11.2020

Ulrich Pratschke verlässt Klöpferholz

Ulrich Pratschke, Leitung Zentraleinkauf und Warengruppenmanagement der Klöpferholz GmbH & Co. KG und zuletzt führend im Kooperationsmanagement tätig, hat das Unternehmen zum 31. Oktober 2020 verlassen, wie das Unternehmen mitteilt. Nach über 30 Jahren erfolgreicher Arbeit für den deutschen Holzhändler tritt er nun in die Geschäftsführung des Einkaufsverbunds für Holzhändler (EVH) ein, zu deren Gesellschaftern neben zwölf weiteren Mitgliedern auch Klöpferholz gehört. Die Leitung des Klöpfer Zentraleinkaufs hat bereits zum 1. Juni 2020 Thomas Hänig übernommen. Vom Klöpfer Hauptsitz in Garching bei München aus ist er für den gesamten Einkauf von Klöpferholz zuständig.
04.11.2020

„Investitionsprogramm Wald“ gestartet

Die Bundesregierung hat in ihrem Konjunkturpaket unter anderem vereinbart, dass der Erhalt und die Bewirtschaftung der Wälder einschließlich der Digitalisierung in der Forstwirtschaft und Investitionen in moderne Ausrüstung und Technik für die Forstwirtschaft gefördert werden sollen. Gesterb startete hierzu als erster Schritt das neue "Investitionsprogramm Wald" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das bis Ende 2021 rund 50 Millionen Euro bereit stellt.
03.11.2020

Staffelübergabe bei Mafi: Friedrich Fillafer übergibt Leitung an seine Kinder

Mit seinem 75 Geburtstag geht der Geschäftsführer von Mafi, Friedrich Fillafer, in den Ruhestand und übergibt die Geschäftsführung der familiengeführten Manufaktur für Naturholzböden an seine drei Kinder Heidrun Zerbs, Christiane Lindner und Florian Fillafer. Dies teilte das österreichische Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Unter der Führung von Herrn Fillafer entwickelte sich das Unternehmen von einem regionalen Bodenproduzenten zu einem internationalen Naturholzboden-Produzenten. Das neue Triumvirat an der Spitze wird diesem Weg, wie es in der Mitteilung heißt, weiter folgen und setzt dabei weiterhin auf die naturverbundene Innovationskraft des Unternehmens.
03.11.2020

Möbelhersteller sehen Potenzial in Skandinavien

Trotz des derzeit schwierigen Umfelds setzt der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) seine Exportoffensive fort. "Auch wenn uns der starke deutsche Markt derzeit hilft: Die Exportquote von knapp einem Drittel ist mittelfristig deutlich ausbaufähig", sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth. Innerhalb Europas sieht er insbesondere in Skandinavien Wachstumschancen. "Die Region bietet unseren Herstellern vielversprechende Möglichkeiten, ihr Geschäft auszubauen." Der vor zwei Jahren gegründete Arbeitskreis Export, mit dessen Hilfe der VDM die Auslandsaktivitäten der Branche stärken will, hat Schweden, Dänemark und Norwegen als weitere Schwerpunktländer festgelegt – neben den USA, China und Russland. Als erster Schritt wurde in dieser Woche eine detaillierte Markstudie mit praktischen Arbeitshilfen für das erfolgreiche Engagement deutscher Möbelhersteller in Skandinavien vorgestellt.
02.11.2020

HDH: Holzindustrie trotzt Corona, Aussichten verschlechtern sich

Noch lassen die Zahlen hoffen und verdeutlichen, dass sich die Holzindustrie in der Corona-Krise in den meisten Teilsegmenten bisher gut schlägt: Wie schon in den Vormonaten fiel laut dem HDH, dem Hauptverband der Deutschen Holzindustrie, das Geschäftsklima im Oktober deutlich besser aus als im gesamten verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Dessen Wert blieb mit plus 1,6 Punkten deutlich hinter dem entsprechenden Wert von  plus 12,5 Punkten der Holzindustrie zurück. Grund hierfür ist insbesondere, dass die heimische Nachfrage noch intakt ist: 70 Prozent des Absatzes der Holzindustrie finden im Inland statt.
02.11.2020

Auma: Messen sind keine Freizeiteinrichtungen

Messen in Deutschland sollen ab Anfang November für vier Wochen geschlossen werden. Dies haben am 28. Oktober 2020 die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Bundesländer neben vielen anderen Maßnahmen vereinbart, um die starke Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. "Die deutsche Messewirtschaft respektiert grundsätzlich, dass viele Branchen dazu beitragen müssen." Dies betonte der Geschäftsführer des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft, Jörn Holtmeier. Der im September 2020 begonnene Neustart der Messewirtschaft, von dem viele Branchen profitieren, werde dadurch aber unterbrochen und erheblich verzögert, weit über dem geplanten Stillstand von vier Wochen hinaus. Von Seiten der Aussteller drohe ein Verlust an Vertrauen in die Planbarkeit von Messebeteiligungen, aber auch in die Entscheidungen der Politik. Denn es sei sehr irritierend, dass Messen als einzige Business-orientierte Events betroffen sind. Unverständlich sei insbesondere, dass Messegelände als freizeitorientierte Einrichtungen bezeichnet würden. Ein Großteil der Messen seien Business-to-Business-Veranstaltungen und auch Publikumsmessen dienten in erster Linie dem Verkauf und der Kundeninformation. Der Auma erwarte, dass Messen kurzfristig wieder aus dem Zusammenhang mit Freizeit-orientierten Einrichtungen und Veranstaltungen herausgenommen werden, spätestens bei der Überprüfung der aktuellen Beschlüsse Mitte November. Der AUMA-Geschäftsführer: "Die deutsche Messewirtschaft braucht dringend Planungssicherheit, auch damit ihre internationale Bedeutung nicht beschädigt wird", so Holtmeier weiter. Eine Gleichstellung von Messen mit dem Groß- und Einzelhandel sei mehr als berechtigt.
02.11.2020

Roto-Gruppe: Klares Bekenntnis zum Unternehmen

Künftig sind Repräsentanten der Eigentümerfamilien in den Aufsichtsgremien einzelner Gesellschaften der Roto-Gruppe auch direkt vertreten. Das teilt der weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Bauzulieferer mit. Nach den Festlegungen für die jeweils sechsköpfigen Organe sind Moritz Coulin und Rainer Frank im Aufsichtsrat der Roto Frank Holding AG tätig, heißt es ergänzend. In den entsprechenden Gremien der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (FTT) und der Roto Frank Dachsystem-Technologie GmbH (DST) gelte das für Alexander Frank bzw. Patricia von Broich.
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