03.08.2020

HEF reagiert mit einem Faktencheck auf Kritik

Die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung, der Artenschutz im Wald und der Beitrag der Holzenergie zum Klimaschutz werden von Kritikern zunehmend in Frage gestellt. In einem Faktencheck antwortet der Holzenergie-Fachverband Baden-Württemberg (HEF) nun auf gängige Kritikpunkte an der Nutzung von Holz. Damit will der Verband zur Versachlichung der Debatte beitragen. In seinem nun veröffentlichten Faktencheck zeigt der HEF unter anderem, dass die Holzvorräte in Baden-Württembergs Wäldern bei der derzeitigen Bewirtschaftung jährlich um 13 Prozent wachsen, es keine Konkurrenz zwischen der stofflichen und der energetischen Nutzung gebe und durch den Ersatz fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Erdöl große Mengen Treibhausgasemissionen eingespart würden. Für die anstehende Wärmewende sei Holzenergie nach Ansicht der Dachorganisation Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW) daher eine tragende Säule und müsse weiter auch für eine nachhaltige Energieerzeugung genutzt werden.
03.08.2020

Graf weiht Bürogebäude in Holz-Modulbauweise ein

Die Graf-Gruppe hat neben dem Verwaltungsgebäude in Teningen auf 280 m² Grundfläche ein neues Gebäude in Holz-Modulbauweise erstellt. Auf drei Geschossen sind zunächst Arbeitsplätze für 33 Beschäftigte und Besprechungsräume entstanden. Trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie ist das Gebäude in nur vier Monaten errichtet worden. Möglich wurde dies durch die zeitsparende Modulbauweise. "Graf steht für eine ressourcenschonende Produktion und Umweltprodukte. Deshalb war es selbstverständlich, Büroflächen zu schaffen, die nachhaltig bei den Baumaterialien und im Betrieb sind", betont Inhaber und Geschäftsführer Otto P. Graf. Die Holz-Modulweise reduziert den CO2-Ausstoß beim Bau gegenüber herkömmlichen Gebäuden den Angaben zufolge um etwa 25 Prozent. Die Energie zum Heizen und Kühlen wird in einer Luft-Wärmepumpe erzeugt, die Wärme wird über Niedrigenergieheizkörper abgegeben. Das südbadische Unternehmen hat in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz auf nunmehr 120 Mio. Euro verdoppelt, zudem wurden im gleichen Zeitraum rund 350 neue Mitarbeiter eingestellt, der Großteil davon am Stammsitz in Teningen bei Freiburg.
31.07.2020

Gewerkschaft kritisiert Bauüberhang

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hat das Rekordhoch beim Bauüberhang in Deutschland kritisiert. Seit mehr als zwei Jahrzehnten habe es keine höhere Zahl von genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen gegeben. "In Wohnungen auf dem Papier kann aber keiner wohnen. Mittlerweile gibt es 740.0000 davon. Es ist höchst Zeit, dass die Baufirmen die genehmigten Projekte jetzt auch realisieren", sagte IG Bau-Chef Robert Feiger. Damit könne die Baubranche nicht nur ihren Beitrag im Kampf gegen die Wohnungsnot leisten, sondern auch mit dickem Auftragspolster wirtschaftlich sicher durch die Corona-Krise gehen.
31.07.2020

Der Projektleiter der Messe Bau orientiert sich neu

Der Projektleiter der Messe Bau, Mirko Arend, hat die Messe München verlassen. Arend leitete bei der Messe München von 2005 bis 2010 die Abteilung Marktforschung und übernahm ab 2007 zusätzlich die Leitung der Abteilung New Business Development. Im April 2010 wechselte er als Projektleiter der Bau in den Geschäftsbereich 4. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die konzeptionelle und strategische Weiterentwicklung der Veranstaltung. Hier half ihm besonders seine langjährige Erfahrung und Expertise beim Marktforschungsinstitut GfK Marktforschung. Seine Aufgaben übernehmen vorerst Markus Sporer, stellvertretender Projektleiter der Bau, sowie Matthias Strauss, Projektleiter der Bau China und der Digital-Bau für das Bau-Cluster.
30.07.2020

Egger: Stabiles Jahresergebnis 2019/2020

Die Egger-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 / 2020 einen Umsatz von 2,832 Mrd. Euro (minus  0,4 Prozent zum Vorjahr) und ein EBITDA von 424,4 Mio. Euro (minus  0,1 Prozent zum Vorjahr).
29.07.2020

Fußbodenhersteller erhöht Lieferketten-Transparenz

Die Diskussion um das Lieferkettengesetzt ist in den vergangenen Tagen wieder lauter geworden. Debattiert wird, in wie weit es möglich ist, Unternehmen für das Verhalten Dritter verantwortlich zu machen, also von Zulieferern und Handelspartnern. Ein Beispiel wie es gehen kann, zeigt HMTX Industries, Muttergesellschaft von Aspecta BV. Als weltweit erstes Unternehmen hat der Bodenbelagshersteller im Juni das Just 2.0-Label erhalten. Auch die Partnerunternehmen in China sind nach dem Just-Label zertifiziert. Zudem sind alle Bodenbeläge nach BES 6001 zertifiziert. Mit der Teilnahme am Just-Programm sowie mit der Zertifizierung der Bodenbeläge nach BES 6001 will HMTX einen Beitrag leisten, das Bewusstsein für weltweit sozialgerechte Arbeitsbedingungen und Umweltschutz zu stärken. Die gesamte HMTX Gruppe mit Aspecta, Teknofoor, Metrofloor, Vertex und Halstead New England hat im Juni das Just-Label für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit erhalten. Das Unternehmen hatte mit dem Bewertungsprozess begonnen, nachdem es für seine chinesischen Geschäftspartner Elegant Home Tech-Co. Ltd. und Yihua Rundong New Material Co. Ltd. das Just 1.0 Label im Jahr 2018 realisiert hatte.
29.07.2020

EHI: Milliardenschäden durch Inventurdifferenzen

Obwohl sie 2019 wieder Milliarden in Prävention und Sicherheitsmaßnahmen investierten – Handelsunternehmen müssen enorme Inventurdifferenzen in Kauf nehmen: "4,4 Milliarden Euro entgingen 2019 dem Handel durch Diebstähle und organisationsbedingte Verluste – das sind rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr", kommentiert Frank Horst, Sicherheitsexperte vom EHI die Ergebnisse der aktuellen Studie "Inventurdifferenzen im deutschen Handel 2020". "Rein statistisch gesehen wird durch jede Person in Deutschland ein Warenwert von knapp 30 Euro pro Jahr gestohlen."
28.07.2020

EHI: Möbelhandel wächst um 2,3 Prozent

Das Jahr 2019 war für die deutsche Möbelwirtschaft – und hier insbesondere für die in Verbundgruppen organisierten Möbel- und Küchenhandelsunternehmen – aus konjunktureller Sicht ein erfolgreiches Jahr. Das belegen die Zahlen des EHI. Der kooperierende Möbel- und Küchenfachhandel erzielte 2019 einen Möbelumsatz von etwas mehr als 20 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 58,6 Prozent entspricht. Bei einem Gesamtumsatz des Möbelfachhandels von 26,13 Milliarden Euro entfielen demnach 5,65 Milliarden Euro auf den verbandsunabhängigen Facheinzelhandel. Dies entsprach einem Marktanteil von 16,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Möbelreport 2019, der seit 1999 im Auftrag des Mittelstandsverbundes jährlich vom EHI Retail Institute vorgelegt wird. Mit einem Anteil von gut 75 Prozent geht der Umsatz traditionell auf das Konto des Möbelfachhandels. Damit unterstreicht er in dieser turbulenten Zeit einmal mehr seinen Führungsanspruch am Markt und die wichtige Bedeutung als Absatzkanal. Parallel gewinnt der Fachhandel deutlich an Aufwind als Dienstleistungs- und Serviceunternehmen, das neben dem Möbelverkauf eine wichtige Begleitfunktion der Kunden einnimmt.
28.07.2020

Klöpferholz: Axel Grimm verlässt das Unternehmen

Axel Grimm, bisher zusammen mit Manfred Meyer Geschäftsführer der Klöpferholz GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Garching bei München, scheidet auf eigenen Wunsch zum 30. September dieses Jahres aus dem Unternehmen aus. Er legte sein Amt bereits nach der Gesellschafterversammlung am 10. Juli nieder. Mit seiner Expertise sicherte Axel Grimm die Investitionsprojekte des Unternehmens ab und trieb maßgeblich dessen Digitalisierung und Zukunftsausrichtung voran, heißt es in einer Pressemittelung des Unternehmens.  Unter anderem war Grimm an Projekten wie der Errichtung von Leistungslagern und der Einführung der neuen Warenwirtschaft beteiligt. Die Innovationen und Ideen Grimms, heißt es weiter, führen Klöpferholz in die moderne Handelswelt und sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. "Diesen Weg werden wir jetzt, unter einer konzentrierten Führung, gemeinsam weiter gehen, um schlagkräftig unser Unternehmen weiter voranzubringen", erklärt Manfred Meyer, der die alleinige Geschäftsführung der Gesellschaft übernehmen wird. Unterstützt wird er dabei von Prokurist Uwe Thielemann, der die kaufmännischen Bereiche übernimmt. "Wir bedanken uns bei Axel Grimm für die sehr gute Zusammenarbeit", betont Manfred Meyer, "sowie für die gemeinsame, vertrauensvolle und erfolgreiche Gestaltung von Klöpferholz."
27.07.2020

Norbord: Schickes Design für den Innenausbau

Gutes Design lässt sich auch mit kostengünstigen Werkstoffen umsetzen. Das zeigt das Beispiel von Axis Mason, einem Architektur- und Innenarchitekturbüro. Bei der Gestaltung seiner neuen Geschäftsräume in Somerville House auf Jersey wurde schon in einem frühen Projektstadium Sterling OSB Zero von Norbord ausgewählt. Diese OSB-Platten kommen ganz ohne Formaldehyd aus und sind daher deutlich nachhaltiger als herkömmliches Sperrholz, betont man bei Norbord. Das Projekt sollte ein Statement für die Designphilosophie des Architekturbüros werden und Kunden ganz plastisch zeigen, was Axis Mason zu bieten hat.
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