04.06.2020
GfK: Deutsche zurückhaltend im stationären Einzelhandel
Der Anteil des Einzelhandelsumsatzes am privaten Konsum ist in den 27 EU-Staaten im Jahr 2019 um 1,0 Prozent gesunken. Damit geben EU-Bürger im Schnitt 29,9 Prozent ihres Geldes im stationären Einzelhandel aus. Den letzten Platz belegt Deutschland. Hier fließen lediglich 23,7 Prozent der Konsumausgaben in den stationären Einzelhandel. Das sind aktuelle Ergebnisse, die GfK in einer neuen Studie zum Einzelhandel in Europa veröffentlicht hat.
04.06.2020
IFN: Branchenführer knackt 600-Millionen-Marke
Das Internationale Fensternetzwerk IFN-Holding AG, eine europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um Fenster, Türen, Fassaden und Sonnenschutz, verbucht für das Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzsteigerung von über zwölf Prozent. Alle sieben Unternehmen des Netzwerks – Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer, Kastrup und Skaala – trugen dazu bei, dass der Umsatz von IFN um 66 Millionen auf insgesamt 612 Millionen Euro stieg. In den vergangenen zehn Jahren hat IFN damit den Umsatz beinahe verdoppelt. Das Eigenkapital stieg um rund 17 Millionen und liegt nun bei 217,4 Millionen. Dank einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent, einem Investitionspaket von 42,5 Millionen für 2020 und einer stabilen Auftragslage im laufenden Geschäftsjahr blickt der Familienkonzern trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie optimistisch in die Zukunft.
04.06.2020
Weberhaus: Stabiles und nachhaltiges Wachstum
Der Fertighaushersteller Weberhaus blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. In seinem vertriebsstärksten Jahr der Firmengeschichte konnte habe das Familienunternehmen einen Auftragseingang von über 343 Millionen Euro erzielen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Über dieses Ergebnis freut sich Peter Liehner, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, besonders: "Während meiner 40-jährigen Betriebszugehörigkeit habe ich so ein starkes Vertriebsjahr noch nicht erlebt." Der Gesamtumsatz liegt bei 269 Millionen Euro und damit 4,3 Prozent über dem Vorjahr. "Bereits zu Beginn des Jahres wurden wir mit der Corona-Pandemie vor eine große Herausforderung gestellt. Dank unseres stabilen und nachhaltigen Wachstums in den vergangenen Jahren hoffen wir, diese Krise weiterhin gut zu überstehen" so Heidi Weber-Mühleck, geschäftsführende Gesellschafterin von Weberhaus. "Aufgrund des guten Auftragsbestands blicken wir optimistisch in die Zukunft", so Weber-Mühleck weiter.
03.06.2020
Corona-Krise: Holzindustrie plädiert für Gesamtkonzept
Anlässlich des heute tagenden Koalitionsausschusses wandte sich Johannes Schwörer, Präsident der Deutschen Holzindustrie (HDH), in einem Brief an die Koalitionsmitglieder und plädierte für universelle und zielgenaue Konjunkturmaßnahmen, die nicht nur einzelne Industriezweige berücksichtigen: "Klimaschutz und Konjunktur schließen sich nicht aus. Aber nur durch die Förderung nachhaltiger und langfristiger Wirtschaftsweisen wird es gelingen, Wachstumsimpulse und Klimaziele wirkungsvoll miteinander zu verzahnen”, so Schwörer.
02.06.2020
Label „Möbel Made in Germany“ geht an den Start
Zum 1. Juni hat der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) das neue Herkunftsgewährzeichen "Möbel Made in Germany" herausgebracht. "Mit dem neuen Label können Verbraucher sicher sein, dass sie Möbel aus deutscher Produktion kaufen", sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth. Die strengen Anforderungen wurden vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) festgelegt. Es handelt sich dabei um das erste von RAL anerkannte Herkunftsgewährzeichen für Möbel – sowie das erste für Gebrauchsgegenstände überhaupt.
02.06.2020
Klebstoffindustrie: Keine Prognose für 2020 möglich
Vor dem Hintergrund eingetrübter Wachstumsprognosen – u.a. auf Grund von Handelskonflikten, Strafzöllen, dem anstehenden Brexit und einer unvorhersehbaren Entscheidungsbildung in der EU – hat sich die deutsche Klebstoffindustrie 2019 in einem anhaltend heterogenen und volatilen wirtschaftlichen Umfeld bewegt. Über alle Schlüsselmarktsektoren hinweg betrachtet, meldet der Industrieverband Klebstoffe e.V., onnte die Klebstoffindustrie im Jahr 2019 ein Gesamtwachstum in der Größenordnung von etwa 1,5 Prozent generieren. Die Wachstumstreiber waren im Wesentlichen die baunahen Klebstoffabnehmer-Branchen.
29.05.2020
35 Jahre Holzland: Die Stärken stärken
Holzland feiert seinen 35. Geburtstag. Am 22. Mai 1985 schlossen sich 41 Holzgroßhändler aus ganz Deutschland zusammen. Sie hatten unter anderem das Erstarken der Baumärkte registriert und waren überzeugt: Gemeinsam erhalten wir mehr Gewicht. Heute versteht sich das Dortmunder Unternehmen als die führende Kooperation im europäischen Holzfachhandel.
29.05.2020
Rheinland-Pfalz will höher hinaus mit Holz
Die rheinland-pfälzische Regierung plant die Einsatzmöglichkeiten von Holz im Mehrgeschossbau zu erweitern. Wie Doris Ahnen (SPD), Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz bekanntgab, soll das Naturmaterial künftig als Baustoff für Gebäude bis zu einer Höhe von 22 Metern eingesetzt werden können. Derzeit liegt die Grenze bei 13 Metern. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) begrüßt das rheinland-pfälzische Regierungsvorhaben. "Gerade in urbanen Gebieten steigt das Interesse an nachhaltigem und klimaschonendem Bauen stetig an, und Holz ist ein besonders umweltschonender Baustoff", so BDF-Geschäftsführer Georg Lange.
28.05.2020
HDE fordert Coronaschecks
In einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz machte der Handelsverband Deutschland (HDE) die Dringlichkeit eines branchenübergreifenden Programms mit einer Überbrückungshilfe für die Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in ihrem Geschäftsbetrieb negativ beeinträchtigt waren und sind, deutlich.
28.05.2020
Hornbach: beste Umsatzzahlen seit Jahrzehnten
Außerordentlich positive Umsatz- und Ergebniszahlen für das vergangene Geschäftsjahr, aber auch für die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres konnten die Hornbach-Verantwortlichen auf ihrer Jahresbilanz-Pressekonferenz bekanntgeben, die erstmals - Corona-bedingt - rein virtuell stattfand. Insgesamt meldet der Baumarktbetreiber für das Geschäftsjahr 2020/21 (endete am 29. Februar 2020) ein flächen- und währungsbereinigtes Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 4,428 Mrd. Euro; das Wachstum betrug in Deutschland 6,5 Prozent sowie 8,9 Prozent im Ausland. National ist das der höchste Anstieg seit dem Geschäftsjahr 1993/94 sowie international seit dem Geschäftsjahr 2000/01.