20.04.2020
Wasserresistenter Laminatboden von Classen
Laminatböden mit Megaloc Aqua Protect erweitern das Bodenbelagssortiment der Classen-Gruppe um eine wasserresistente Kollektion.
Überlappende Dielenkanten im neuen Megaloc Aqua Protect-Verriegelungssystem, eine spezielle Fasenlackierung und die Kantenhydrophobierung schützen den Boden bis zu 24 Stunden vor stehendem Oberflächenwasser und reduzieren die Quellung auf ein Minimum. Die quellvergütete HDF-Trägerplatte bietet zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz.
20.04.2020
Saicos: Verstärkter Fokus auf Online Präsenz
Die Saicos Colour GmbH richtet sich neu aus und stärkt dabei ihre Online Marketing Aktivitäten. Das Hauptaugenmerk legt das Unternehmen auf die drei Säulen Website, Social Media und Bannerwerbung.
17.04.2020
Corona-Hilfen: BMEL und Rentenbank starten Bürgschaftsprogramm
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ab dem 16. April Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus unter anderem der Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Angeboten werden Darlehen in Höhe von maximal drei Mio. Euro. Sie können bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu 90 Prozent der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80 Prozent.
17.04.2020
Möbelindustrie: Corona-Beschlüsse unzureichend
Zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Schaltkonferenz zur schrittweisen Lockerung der Corona-Restriktionen erklärt Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM): "Die ergriffenen Maßnahmen sind unzureichend und in sich nicht schlüssig. Während kleinere Einzelhandelsflächen bis 800 m2 unter Auflagen öffnen dürfen, bleiben größere Häuser mit entsprechenden Abstandsflächen und tendenziell geringeren Frequenzen geschlossen. Gerade aber solche Häuser können Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen wesentlich besser umsetzen. Aus unserer Sicht darf eine Öffnung nicht von der Größe, sondern muss von einem überzeugenden Hygiene- und Zugangskonzept abhängen. Ein Besucher pro 100 m2 Verkaufsfläche ist aus unserer Sicht eine praktikable und flächenunabhängige Größe, um Ansteckungsgefahren im Handel zu minimieren. Wenn wir nicht den kompletten stationären Handel bedienen können, droht ein extremer wirtschaftlicher Schaden auch auf Seiten der Industrie.
16.04.2020
GD Holz fordert Einhaltung der FLEGT-Regeln
In einem Erlass des indonesischen Handelsministeriums soll ab dem 26. Mai die Verpflichtung außer Kraft gesetzt werden, dass indonesische Holzexporte von einem V-Legal-Dokument begleitet werden müssen. Sie dürfen nur dann genehmigt werden, wenn die Legalität durch das nationale Zertifizierungssystem SVLK nachgewiesen wird, was nun aufgehoben werden soll. Das Ministerium begründet diese Maßnahme laut einer Pressemitteilung des GD Holz mit der sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie. Indonesien ist seit 2016 das bislang einzige Land, das ein erfolgreiches Partnerschaftsabkommen (Voluntary Partnership Agreement = VPA) mit der EU abgeschlossen hat. Seit diesem Zeitpunkt können Importeure aus der EU ohne Erfüllung einer eigenen Sorgfaltspflicht Holz mit FLEGT-Lizenz (V-Legal-Dokument) aus Indonesien importieren.
16.04.2020
Holzindustrie: Kontrollierte Lockerung ist der richtige Weg
Nach Überzeugung von Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), ist die kontrollierte Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus der richtige Weg. "Es gilt zu verhindern, dass sich diese Krise zu einer systemischen Wirtschaftskrise entwickelt. Das ifo-Institut hatte dafür bereits letzte Woche einen begrüßenswerten Stufenplan veröffentlicht", so Ohnesorge.
15.04.2020
Fensterbau Frontale für 2020 gestrichen
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat die NürnbergMesse in Abstimmung mit dem Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg entschieden, die Fensterbau Frontale im Verbund mit der Holz-Handwerk 2020 nicht durchzuführen. "Wir bedanken uns ausdrücklich für die zahlreichen vertrauensvollen und konstruktiven Gespräche mit Branchenvertretern in den letzten Tagen, die uns bei der Entscheidungsfindung unterstützt haben", erklärt Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse. Zu der Veranstaltung waren ursprünglich über 1.300 Aussteller aus 42 Ländern und mehr als 110.000 Besucher aus weit über 100 Ländern erwartet worden. "Der Bedarf an Information und Austausch wird nach dieser Krise größer sein denn je", glaubt Stefan Dittrich, Leiter der Holz-Handwerk. "Deshalb richten wir jetzt den Blick nach vorne und stellen die Weichen für 2022."
15.04.2020
HDE fordert Öffnungen ohne Diskriminierung und „Konsumschecks“
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat mit einem Zehn-Punkte-Plan beschrieben, wo aus seiner Sicht bei einer Wiederöffnung der Läden Knackpunkte bestehen. Gemeinsam mit den Landes- und Bundesfachverbänden wird dabei vor allem die große Bedeutung bundesweit einheitlicher Regelungen betont, die die Händler weder wegen ihrer Branchenzugehörigkeit noch aufgrund der Größe ihrer Verkaufsflächen diskriminieren sollten.
14.04.2020
Corona: Holzhandel sehr unterschiedlich betroffen
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) hat am 3. April bei seinen Mitgliedsunternehmen eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Branche durchgeführt. Danach sind die Unternehmen sehr unterschiedlich betroffen: Firmen, die Holzeinzelhandel betreiben, mussten teilweise schließen und sind damit erheblich betroffen. Im Holzgroßhandel wird das Geschäft dagegen überwiegend als zufriedenstellend bis lebhaft bezeichnet. In der Warenversorgung sieht die Branche derzeit überwiegend keine oder nur geringe Beeinträchtigungen. Allerdings, so der GD Holz, gebe es den Hinweis, dass in den nächsten Wochen auch im Holzhandel Engpässe zu erwarten seien.
14.04.2020
Zukunft von Bayerwald gesichert
Das Unternehmen Bayerwald, Neukirchen vorm Wald, wird ab dem 1. Mai 2020 Teil der Bachl Unternehmensgruppe. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Hubert Ampferl, hatte nach dem Eigeninsolvenzantrag Mitte Februar 2020 einen Investorenprozess aufgesetzt, dessen Ergebnis der nunmehr beschlossene Verkauf ist. Die gesamte Belegschaft mit rund 380 Mitarbeitern wird übernommen. "Die Übernahme durch die Bachl-Gruppe ist die ideale Lösung für Bayerwald", so Ampferl, "da die Zusammenführung der Entwicklungs- und Produktionskompetenzen in den Bereichen Fenster und Türen für beide Betriebe erhebliche Synergien eröffnet." Michael Küblbeck, Geschäftsführer der Karl Bachl GmbH & Co. KG: "Mit dieser Übernahmeentscheidung wollen wir auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten unserer Verantwortung als einer der größten mittelständischen Arbeitgeber in der Region gerecht werden. Zudem werden wir mit diesem Schritt unsere Marktposition im Bereich Fenster und Türen signifikant ausbauen."