12.09.2022

Destatis: Handwerk steigert Umsatz deutlich

Im zweiten Quartal 2022 ist der Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem zweiten Quartal 2021 nominal (nicht preisbereinigt) um 7,4 Prozent gestiegen. Damit hielt der positive Trend aus dem ersten Quartal 2022 (+16,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) an. Allerdings ist der Anstieg auch vor dem Hintergrund der starken Preissteigerungen in den vergangenen Monaten zu betrachten: Die deutlichen Preissteigerungen beispielsweise von Energie, Metallen oder Getreidemehl auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen wirkten sich erhöhend auf die Verbraucherpreise und damit auf die nominalen Umsätze der Handwerksunternehmen aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2022 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,9 Prozent weniger Personen tätig als Ende Juni 2021. Damit ging die Beschäftigung im zulassungspflichtigen Handwerk seit Ende des ersten Quartals 2020 durchgängig gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitpunkt zurück.
09.09.2022

GD Holz fordert Nachbesserungen zum EU-Verordnungsvorschlag

Am 12. September wird das Europäische Parlament über einen Vorschlag der Kommission beraten, welche die neue Verordnung zu Holz und anderen Produkten ausschließlich aus entwaldungsfreien Lieferketten behandelt. Der Vorschlag war ursprünglich vom Europäischen Parlament an die Kommission herangetragen worden, die nach gut einem Jahr Konsultationsphase nunmehr einen Verordnungsentwurf vorgelegt hat.
09.09.2022

Gebr. Schütt KG als klimaneutral zertifiziert

Das Holzbau-Unternehmen Gebr. Schütt KG aus Landscheide in Schleswig-Holstein ist klimaneutral. Es durchlief kürzlich die Zertifizierung der Initiative Klimaschutz Holzindustrie. Der Initiative gehören bereits rund 60 Firmen und Organisationen an, vom Mittelständler bis zum börsennotierten Unternehmen. Unter dem Motto "Besser bauen. Mit Holz” ist die Gebr. Schütt KG mit ca. 200 Mitarbeitern in verschiedensten Bereichen des Holzbaus unterwegs. "Die Kombination von Holz mit Stahl und Beton im stark nachgefragten, energieeffizienten Holz-Hybridbau spielt ebenfalls eine wichtige Rolle", erläutert Geschäftsführer Tillmann Schütt.
08.09.2022

AG Rohholz: Totholz im Wald birgt zunehmend Risiken

Über 4.200 Hektar Wald sind im Jahr 2022 nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Rohholz bereits in Deutschland verbrannt. Das Risiko weiterer Brandschäden werde durch die politischen Anstrengungen für mehr Totholz im Wald weiter erhöht sagt Lukas Freise, Geschäftsführer der AG Rohholz: "Totholz ist wichtig für die Biodiversität im Wald aber Totholz ist auch ein idealer Brandbeschleuniger, insbesondere wenn es so heiß und trocken ist wie in diesem Jahr. In großen Mengen bietet das trockene Holz dann optimale Verbreitungsmöglichkeiten für Feuer im Wald. Aus diesem Grund müssen die Bestrebungen den Totholzanteil in den Wäldern noch weiter zu erhöhen, kritisch hinterfragt werden." Laut der vergangenen Bundeswaldinventur liegt der durchschnittliche Totholzwert in Deutschland bereits bei 20,6 m² pro Hektar. Aufgrund der zahlreichen Bekenntnisse zu mehr Totholz aus den Bundesländern sei für die Bundeswaldinventur im kommenden Jahr aber mit deutlich höheren Zahlen zu rechnen.
08.09.2022

Bauwerk: Stabile Resultate im ersten Halbjahr

Der währungsbereinigte Umsatz der Bauwerk Group lag im ersten Halbjahr 2022 um 24,2 Prozentüber der Vorjahresperiode. Mit der per 1. Mai 2022 erfolgten Akquisition der Somerset Hardwood Flooring mit Sitz in Somerset (Kentucky USA) konnte die Marktposition in Nordamerika weiter gestärkt werden. Das organische Wachstum von 15,5 Prozent stammte hauptsächlich aus den in den vergangenen zwölf Monaten notwendig gewordenen Preiserhöhungen. Weiter steigende Material-, Transport- und Betriebskosten und der daraus resultierende Margendruck konnten damit teilweise kompensiert und die Abnahme der Profitabilität bei der operativen Marge EBITDA auf rund 100 Basispunkte begrenzt werden. Mit einem Unternehmensergebnis von 11,7 Mio. Schweizer Franken wurde das Vorjahr leicht übertroffen (2021: 11,2 Mio. Franken).
07.09.2022

i&M Zentrallager Rheinland feiert 50-jähriges Jubiläum

Rund 400 Gäste feierten Ende August das 50-jährige Jubiläum des i&M Zentrallagers Rheinland in Euskirchen. Coronabedingt ein Jahr später, denn die Geschichte begann bereits am 13. April 1971, als sich 13. Gesellschafter der Mobau zusammensetzten und beschlossen, in Euskirchen ein Zentrallager aufzubauen. "Heute, 50 Jahre später, feiern wir hier eine Unternehmensentwicklung, die dank viel Herz, Hand und Kopf aller Beteiligten zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte geworden ist", sagte Anke Fink-Stauf als Aufsichtsratsvorsitzende des Zentrallagers Rheinland und geschäftsführenden Gesellschafterin Henrich Bauzentrum, Siegburg, zur Begrüßung. Dr. Eckard Kern als Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung hob in seiner anschließenden Ansprache noch einmal die Bedeutung des Zentrallagers Rheinland für die Kooperation und das gemeinschaftliche Miteinander hervor: "Wir arbeiten mit den insgesamt sechs Zentrallagern der Kooperation sehr erfolgreich und zielführend an einer Vielzahl von Themen zusammen. Das zeigt die Stärke unserer Gemeinschaft, als deren Klammer wir uns in der Zentrale der Eurobaustoff verstehen.
07.09.2022

Joka auf dem internationalen Fußballparkett

Als neuer Pokalärmel Partner von Eintracht Frankfurt ziert das Logo der Marke Joka die Trikots von Eintracht Frankfurt, die in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der UEFA Champions League antreten. Joka steht für Bodenbeläge, Parkett, Türen sowie weitere Produkte der W. & L. Jordan GmbH.
07.09.2022

Dirk Schafranek neuer Vertriebsleitung bei Spax

Dirk Schafranek ist seit August 2022 beim Verbindungsexperten Spax neuer Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Er folgt in dieser Position auf Harald Hensel. Schafranek arbeitet seit Jahren in der Holzwerkstoff- und Metallindustrie. Darüber hinaus verfügt er über Expertise in der Tür- und Fenstertechnik und war mehrere Jahre Leiter im nationalen und internationalen Vertrieb.
06.09.2022

Holzhandel leidet unter gestiegenen Energiekosten

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) führte im August eine Umfrage zu den gestiegenen Energiekosten im Holzhandel durch. Von den 33 befragten Unternehmen nutzt die Mehrheit (45 Prozent), hauptsächlich Holz zur Wärmeerzeugung. Gefolgt von Gas mit 38 Prozent und Öl mit zehn Prozent. 55 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, selbst Strom zu produzieren. Diese Unternehmen decken durchschnittlich 50 Prozent ihres Strombedarfs aus eigener Erzeugung.
06.09.2022

Massiver Unterschriften-Protest gegen EU-Pläne

Die Pläne des EU-Parlaments, den Rohstoff Holz künftig nicht mehr als erneuerbare Energie zu werten, sind auf heftigen Widerstand gestoßen. Knapp 550 Waldeigentümer, Unternehmen und Organisationen der Holzenergiebranche haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, sich in den Verhandlungen zur Überarbeitung der Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED II) für die nachhaltige Waldbewirtschaftung und eine nachhaltige energetische Holznutzung einzusetzen. In dem Schreiben kritisieren die Unterzeichner die aktuellen Entwürfe des Umweltausschusses des EU-Parlaments als kontraproduktiv für die Energiewende sowie den klimaangepassten Waldumbau. In Deutschland hat Holz insgesamt einen Anteil von rund drei Viertel an den gerade einmal 16,5 Prozent Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien.
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