06.04.2022
Interforst: Logistik für Holz und zukünftige Verwendung
Vom 17. bis 20. Juli 2022 trifft sich die Branche zur Messe Interforst auf dem Messegelände in München, um sich rund um die Weichenstellung für den Wald der Zukunft auszutauschen. Eines der Schwerpunktthemen auf der Messe betrifft die Optimierung von Verwertungsstrategien, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder sowie die Kombination von Waldpflege und Verwertungslinien.
05.04.2022
Konferenz: „Mit Holz eine nachhaltige Zukunft bauen“
Bundesministerin Elisabeth Köstinger beriet sich mit Vertreterinnen und Vertretern des Forst- und Holzsektors über die Zukunft der holzbasierten Wertschöpfungskette. Der Fachverband der Holzindustrie dankt der Ministerin für ihre Initiative und begrüßt das Motto des Forst- und Holz-Gipfels: "Mit Holz eine nachhaltige Zukunft bauen." Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, betont: "Der Forst- und Holz-Gipfel von Bundesministerin Elisabeth Köstinger war ein wichtiger Impuls für unsere Branche. Wir sind uns einig, dass Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung die Grundlage für Klimaschutz und sichere Arbeitsplätze ist. Für uns ist es nun noch wichtiger die Kräfte zu bündeln und das große Potential unserer Holzwirtschaft zu nutzen."
05.04.2022
Klimaneutralität ist Thema auf dem Holzbauforum Frankreich
Das Holzbauforum Frankreich hat sich mittlerweile zum ersten Treffpunkt entwickelt für alle französischsprachigen Fachleute im Bereich Holzbau und nachhaltiges Bauen. Die 11. Ausgabe der Messe findet zunächst mit dem Prolog am 6. April auf dem Campus Bois in Epinal statt und dann mit Kongress und Ausstellung am 7. und 8. April 2022 im Center Prouvé in Nancy. Die elfte Ausgabe dreht sich um die Klimaneutralität beim Bau. Wie im Jahr 2021 werden alle Konferenzen aufgezeichnet, ins Englische übersetzt und können weltweit live verfolgt werden.
05.04.2022
Becher pflanzt 10.000 Bäume zum Erhalt heimischer Wälder
Anlässlich des 85-jährigen Firmenjubiläums hat Holzgroßhändler Becher eine Baumpflanzaktion gestartet, bei der 10.000 Setzlinge in den heimischen Wäldern der Becher-Standorte gepflanzt werden. Auftakt war Mitte März in Blieskastel. Dort wurden 800 junge Buchen gepflanzt.
04.04.2022
Eurobaustoff: Erfolgreiches Jahr für Galabau-Experten
Herausforderungen für Handel und Industrie, Vermarktung und neue Konzepte – die Agenda der Eurobaustoff Fachgruppe Galabau kündigte eine anspruchsvolle Märztagung an. Fachbereichsleiter Thomas Mandler lud die Mitglieder hierfür erstmals zum Lieferantenpartner Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG nach Heuchelheim ein. Geschäftsführer Christian Rinn stellte gemeinsam mit Tochter Luisa Rinn die 122-jährige Firmengeschichte und die Philosophie des Unternehmens vor. Neben der Produktion von hochwertigen Galabau-Produkte sei nachhaltiges Denken und Handeln ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Thomas Mandler, Fachbereichsleiter Galabau, ließ in seinem Rückblick das vergangene Geschäftsjahr der Kooperation in Zahlen und Fakten Revue passieren. Der Fachbereich könne insgesamt auf erfolgreiche Monate zurückblicken, da die Händler den Einkaufsumsatz um solide acht Prozent steigern konnten.
01.04.2022
Ifo Institut: Krieg lässt Geschäftsklimaindex abstürzen
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist eingebrochen. Der Ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 90,8 Punkte abgestürzt, nach 98,5 Punkten im Februar. Grund war ein historischer Einbruch der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Die Firmen schätzten auch ihre aktuelle Lage schlechter ein. Der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (1,6 Punkte).
01.04.2022
Starkes Objektgeschäft belebt Markt für Innentüren
Das Geschäft mit Innentüren entwickelte sich 2021 deutlich dynamischer als die Jahre davor. Laut aktuellem Branchenradar Innentüren in Österreich wuchsen die Herstellererlöse – bei im Schnitt um vier Prozent höheren Preisen – um 7,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 179 Millionen Euro. Für Wachstum sorgte vor allem der Objektneubau. Der Umsatz mit Innentüren für den Geschoßwohnbau erhöhte sich um rund elf Prozent gegenüber Vorjahr. Im Nicht-Wohnbau stieg der Türenumsatz sogar um neunzehn Prozent gegenüber Vorjahr. Vergleichsweise moderat entwickelte sich indessen das Privatkundengeschäft. Der Erlösanstieg war hier im Wesentlichen nur preisgetrieben. Wenngleich absatzseitig Innentüren aus Röhrenspan und Kartonwabe den Markt dominierten, kamen rund 42 Prozent der Erlöse von Massivholztüren sowie Innentüren aus Vollspanplatten, Flachsplatten oder anderen höherwertigen Türenaufbauten. Der Umsatzanteil von Röhrenspan lag 2021 bei etwa 35 Prozent, von Kartonwabe bei 14 Prozent.
01.04.2022
Nico Osenstätter übernimmt Geschäftsführung
Die Osenstätter GmbH wird seit 2016 gemeinsam von Othmar und Sabine Osenstätter und deren Sohn Nico geleitet. Nun ziehen sich die Eltern aus dem aktiven Geschäft zurück und überlassen Nico Osenstätter ab 2022 die alleinige operative Geschäftsführung. "Nico und sein Team machen schon seit vielen Jahren einen hervorragenden Job. Daher ist nun für mich und meine Frau der richtige Zeitpunkt gekommen, um loszulassen und uns aus der aktiven Geschäftsführung zurückzuziehen", resümiert Othmar Osenstätter. Unterstützt wird Osenstätter Junior dabei von einem Prokuristen und einem Betriebsleiter. Vater Othmar kümmert sich jedoch weiterhin noch um den Einkauf und steht seinem Sohn beratend zur Seite.
30.03.2022
Krieg und Inflation setzen Verbraucherstimmung zu
Der Krieg in der Ukraine hinterlässt Spuren bei der Verbraucherstimmung der Deutschen und führt zu einer erheblichen Eintrübung. Das zeigt die GfK-Konsumklimastudie für März 2022. Während die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat moderate Einbußen verzeichnet, brechen die Konjunktur- und Einkommensaussichten ein und erreichen neue Rekordtiefs nach der Finanzkrise 2009.
30.03.2022
AGDW: Klimaschutz statt Nutzungsverbote
Die AGDW – Die Waldeigentümer begrüßt es, dass die Klimaschutzleistung der Wälder einen Schwerpunkt bilden sollen, und dass der Waldumbau gefördert wird. Allerdings sollen zwei Prozent der Landesfläche als sogenannte Wildnisgebiete aus der Nutzung genommen werden. Laut EU-Biodiversitätsstrategie 2030 sollen es sogar zehn Prozent der Landesfläche sein. "Angesichts des Klimawandels und der Russlandkrise können wir uns derartige Nutzungsverbote von Wäldern in einer dichtbesiedelten Kulturlandschaft nicht leisten", sagte Dr. Irene Seling, Hauptgeschäftsführerin der AGDW. Würden Wälder stillgelegt, fehle der ökologische und einzige nachhaltige Rohstoff Holz in Zukunft u.a. für den Holzbau und die Wärmeversorgung. "Die Politik vermittelt immer wieder den Eindruck, als wäre der Rohstoff Holz ein Eh-da-Produkt", sagte Seling. "Dabei gibt es den ökologischen Rohstoff Holz nur aufgrund der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und -pflege, die in Deutschland über eine lange Tradition verfügt."