23.03.2022
Ifo-Institut: Baupreise steigen weiter
Die deutschen Bauunternehmen planen, auf breiter Linie die Preise zu erhöhen. Das geht aus den Umfragen des Ifo Instituts hervor. Im Hochbau kalkulierte jeder zweite Betrieb für die kommenden Monate mit Preisanpassungen. Auch im Tiefbau wurden Preiserhöhungen eingeplant, dies jedoch nicht ganz so häufig wie im Hochbau. "Das ist eine Folge der rasanten Kostenanstiege beim Baumaterial, diese werden nun an die Kunden weitergeben", sagt Ifo-Forscher Felix Leiss.
22.03.2022
Ukraine-Krieg: Holzhandel erwartet Lieferengpässe
Der Vorstand des GD Holz hat in seiner letzten Sitzung den Krieg in der Ukraine scharf verurteilt. Der Verband forderte alle Beteiligten auf, die Kriegshandlungen sofort einzustellen und Verhandlungen mit dem Ziel einer schnellen und friedlichen Lösung zu führen. Für den Holzimport aus den beteiligten Staaten Russland, Weißrussland und Ukraine stellt sich die Situation bereits jetzt sehr schwierig dar: Die EU hat für Weißrussland einen Importstopp verhängt, der Import ist seit dem 2. März 2022 verboten, bereits unter Vertrag stehende Ware muss spätestens bis zum 4. Juni2022 im Binnenmarkt sein. Aus der Ukraine ist derzeit kein Holzimport möglich, die Möglichkeiten für den Import aus Russland werden zunehmend schwieriger. Alle drei Staaten sind wichtige Lieferanten, insbesondere für Nadelschnittholz, Birkensperrholz, aber auch Laubholz. Ungefähr zehn Prozent des europäischen Nadelschnittholzkonsums kommen aus Russland, die Importe nach Deutschland aus allen drei Ländern betrugen im letzten Jahr ca. 1,4 Millionen FM. Darüber hinaus ist Russland einer der wichtigsten Produzenten für Birkensperrholz. Aus Weißrussland und der Ukraine kommen nennenswerte Mengen an Eichenholz. Der Import und die Abwicklung der geschlossenen Verträge bedeutet aktuell eine große Unsicherheit, insbesondere die Lieferketten und Transport sind oft schwierig und nicht kalkulierbar. Knappe Verfügbarkeit für alle drei Produktbereiche sind zu erwarten oder schon Realität.
22.03.2022
Neuer Jordan-Standort im ostfriesischen Leer
Am 1. April 2022 eröffnet in Leer ein neuer 1.000 m² großer Standort der W. & L. Jordan GmbH inklusive eines modernen Showrooms, den die Kunden als Beratungsmöglichkeit für Bauherren, Investoren und Entscheider nutzen können. Präsentiert wird dort zukünftig das Joka-Sortiment bestehend aus Parkett, Laminat, Design- sowie Teppichböden, Tapeten, Wohnstoffen und Sonnenschutz. Mit dem neuen Standort will das Unternehmen die Kunden in der Region stärken und zudem einen leistungsstarken Service anbieten. Der neue Standort befindet im Industriegebiet West, in der Konrad-Zuse-Straße 14. Laut dem Unternehmen werden vier Mitarbeiter vor Ort arbeiten. Marktleiter ist Stephan Bikker.
22.03.2022
Haustüren: 14 Prozent mehr Umsatz in der Sanierung
Der Markt für Haustüren entwickelte sich im Jahr 2021 erfreulich. Die Nachfrage wuchs um knapp sechs Prozent gegenüber Vorjahr. Durch steigende Preise wurde die Wachstumsrate verdoppelt. Laut aktuellem Branchenradar Haustüren in Österreich erhöhten sich die Herstellererlöse dadurch um 12,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt knapp 146 Millionen Euro. Fast neunzig Prozent der Erlöse betrafen Türen von Ein- und Zweifamilienhäusern. Für Wachstumsbeiträge sorgte vor allem das Ersatzgeschäft. Im vergangenen Jahr wurden in nahezu 47.000 Gebäuden die Haustüren getauscht. Der damit erzielte Umsatz lag um vierzehn Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Dabei griffen die Hausbesitzer vermehrt auf Sicherheitstüren zurück. Der Absatzanteil von Türen in den Widerstandsklassen RC1 bis RC4 stieg um zwei Prozentpunkte auf rund 54 Prozent. Weiter im Trend lagen zudem Holztüren und Haustüren aus Aluminium/Metallverbund. Kunststofftüren entwickelten sich rückläufig.
18.03.2022
Tag des Waldes: Viel Schadholz durch Trockenheit und Insektenbefall 2020
Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes hat das Statistische Bundesamt errechnet, dass der Holzeinschlag aufgrund von Waldschäden in Deutschland im Jahr 2020 bei 60,1 Millionen Kubikmetern lag. Das waren drei Viertel (75 %) des gesamten Holzeinschlags von 80,4 Millionen Kubikmetern. 2017 lag der Anteil des Schadholzes noch bei unter einem Viertel (23 %) des Holzeinschlags. Besonders Nadelbäume litten in den heißen und niederschlagsarmen Sommern der Jahre 2018 bis 2020 unter den schwierigen Bedingungen. So entfielen 2020 knapp 56,6 Millionen Kubikmeter oder 94 Prozent der insgesamt 60,1 Millionen Kubikmeter Schadholz auf Fichten, Kiefern, Tannen, Douglasien und andere Nadelhölzer.
18.03.2022
Internationaler Tag des Waldes: UN-Organsation plädiert für nachhaltige Forstprodukte
Der Internationale Tag des Waldes jährt sich am 21. März 2022 zum 50. Mal. Diesmal steht der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ausgerufene Tag unter dem Motto: "Choose sustainable wood for people and planet". Laut UN-Landwirtschaftsorganisation stehen weltweit rund 33 Millionen Menschen im Forstsektor in Lohn und Brot. Allein in Deutschland sind gut eine Million Frauen und Männer im Cluster Forst und Holz beschäftigt.
17.03.2022
AGDW spendet 1.000 Euro an Forst-Universität in der Ukraine
Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt die AGDW – Die Waldeigentümer die Ukrainian National Forestry University in Lwiw im Westteil der Ukraine. Die Universität wird diese Spende u.a. für ihre Mitgliedschaft und ihr Engagement in europäischen und internationalen Institutionen im Bereich der forstwissenschaftlichen Forschung einsetzen.
17.03.2022
Wachsende Nachfrage nach Fenstern in Deutschland
Der deutsche Fenstermarkt wuchs auch im Jahr 2021 signifikant, zeigen aktuelle Daten einer Studie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. So erhöhte sich der Absatz, angeschoben vom Wohnungsneubau, um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 14,7 Millionen Fensterflügel. Für den Aufschwung sorgten laut den Branchenexperten vor allem die rasch steigenden Verkaufspreise. Infolge der Teuerung bei den Rohstoff- und Materialpreisen stiegen der durchschnittliche Verkaufspreis pro Fensterflügel um 5,9 Prozent gegenüber Vorjahr und damit die Herstellererlöse um 7,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 4,92 Mrd. Euro. Einen Umsatzzuwachs gab es in allen Materialgruppen. Am stärksten fiel er bei Holz/Alu-Fenstern aus (8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Großregion Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen) entwickelte sich mit einem Plus von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr im Vergleich zu anderen Regionen am besten.
17.03.2022
Joghurtbecher zu Vinylboden: Ceramin von Classen erhält Nachhaltigkeits-Preis
Die Classen-Gruppe hat für ihre Bodenbeläge mit dem Werkstoff Ceramin den "Best of Sustainability / Disruption 2022" Award erhalten. Der Preis würdigt besonders ökologische und gesundheitsbewusste Innovationen in der Bodenbelags-Branche, die geeignet sind, bisherige Technologien und Produkte abzulösen. Die Auszeichnung wurde von einer Fachjury auf "The International Surface Event" in Las Vegas verliehen, mit 600 Ausstellern eine der größten Messen für Bodenbeläge weltweit.
17.03.2022
Tag des Artenschutzes: Schlüsselrolle Wirtschaftswald
Den Wäldern kommt beim Artenschutz eine Schlüsselrolle zu, denn als besonders artenreiches Ökosystem bietet der Wald Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet Studien zur Folge auch die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder. Danach ist der Artenreichtum in bewirtschafteten Wäldern nicht niedriger als in unbewirtschafteten. Erklärt wird dies mit der Heterogenität, die durch gezielte Eingriffe in den Wäldern entsteht. Dadurch entstehen Nischen, in denen spezialisierte Arten leben können. Wirtschaftswälder enthalten demnach Arten, die im nicht genutzten Wald deutlich seltener vorkommen, so die Arbeitsgemeinschaft Rohholz anlässlich des Tages des Artenschutzes am 3. März.