21.12.2021
Deutlicher Preisschub bei Holzschutzmitteln
Im vergangenen Jahr wurde in der Schweiz etwas weniger gepinselt und gestrichen als im Jahr davor. Laut aktuellem Branchenradar Farben und Lacke in der Schweiz sank die Nachfrage nach Bautenlacken, Holzschutzmitteln und Lasuren sowie Wandfarben alles in allem moderat um etwa anderthalb Prozent gegenüber Vorjahr. Nichtdestotrotz erhöhten sich die Herstellererlöse um ein Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 303,2 Millionen Schweizer Franken, zogen doch die Preise für Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich rasch an. Im Durchschnitt lag der Preisauftrieb bei 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr, bei Bautenlacken waren es plus 3,4 Prozent, bei Holzschutzmitteln und Lasuren sogar plus fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Preistreiber war im Wesentlichen die Teuerung bei den Rohstoffpreisen. Ansonsten setzte sich der Trend zu umweltfreundlichen Produkten fort. Sowohl nicht biozide Lasuren als auch wässrige Lacksysteme gewannen an Bedeutung.
21.12.2021
Baugewerbe: Investitionen um 3,4 Prozent gestiegen
Die Bauunternehmen in Deutschland mit 20 und mehr Beschäftigten haben im Jahr 2020 knapp 5,2 Milliarden Euro in Sachanlagen investiert. Wie das Statistische Bundesamt Destatis mitteilt, waren das rund 170 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (plus 3,4 Prozent). Damit überstieg das Investitionsvolumen erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro.
20.12.2021
FDS: EU-Zölle auf Schrauben stören Lieferketten dauerhaft
Der Fachverband des Schrauben-Großhandels (FDS) übt deutliche Kritik an einem Beschluss der EU-Kommission Zölle auf chinesische Schrauben zu erheben. "Mit Zöllen von bis zu 86,5 Prozent auf chinesische Schrauben schafft die EU ein dauerhaftes Versorgungsproblem für die deutsche Wirtschaft und gefährdet die Herstellung von Produkten Made in Germany. Die übermäßig hohen Zölle treffen die deutschen Unternehmen zu einem Zeitpunkt, an dem sie bereits unter massiven Lieferproblemen leiden. Es ist völlig unverständlich, dass die Europäische Kommission die Versorgungslage unter diesen außerordentlich schwierigen Bedingungen noch weiter verschärfen will", sagt Dr. Volker Lederer, der Erste Vorsitzender des FDS.
17.12.2021
Messe Digital-Bau 2022 wurde verschoben
Die Messe Digital-Bau 2022 in Köln wird vom Februar auf 31. Mai bis 2. Juni 2022 verschoben. Die Messe München kommt damit dem verstärkten Wunsch aus der Branche nach einem späteren Termin nach, um allen Beteiligten eine optimale Planungssicherheit zu gewährleisten. Die Hallenstruktur und das Rahmenprogramm mit fünf Foren zu Themen wie Robotik, Künstliche Intelligenz, Gebäudeautomation sowie Digitale Baustelle bleiben bestehen.
17.12.2021
Elvis: Erweitertes Leistungsspektrum
Die Elvis Teilladungssystem GmbH erweitert ihr Leistungsspektrum und bietet mit Beginn des neuen Jahres auch standardisierte Lieferungen per Mitnahmestapler an. 50 Elvis-Partner, die zusammen über 800 Mitnahmestapler verfügen, haben sich dem neuen Netzwerk bereits angeschlossen. Abgewickelt werden die Transporte ebenso wie die Teilladungsverkehre über den zentral gelegenen Hub in Knüllwald. Das neue Angebot erlaubt die deutschlandweite Belieferung privater Endkunden mit bis zu zwei Tonnen schweren und bis zu 6,5 Meter langen Gütern
16.12.2021
Branchenradar: Kräftiges Wachstum bei Dämmstoffen
Trotz temporärer Rohstoffknappheit entwickelte sich das Geschäft mit Gebäudedämmstoffen im vergangenen Jahr höchst erfreulich. Laut der aktuellen Marktstudie Branchenradar Dämmstoffe in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2021 die Herstellererlöse am deutschen Markt um 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt rund 2,67 Milliarden Euro. Die Nachfrage stieg um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr, die Preise zogen im Durchschnitt um fünf Prozent an. Der Preisauftrieb war im Wesentlichen auf deutliche Verteuerungen bei Rohstoffen, Energie und Logistik zurückzuführen.
16.12.2021
Hagebau: Dachallianz Fachhandel zieht positive Bilanz
Vor einem Jahr ist die Hagebau Dachallianz Fachhandel (HDF) operativ gestartet. Die Zielsetzungen der Kombination aus Süd Allianz Hagebau und Baustoffallianz West waren bereits in der Startphase Wachstum, Verbindlichkeit und Mittelstandsförderung. Zudem sollten die strategischen Ziele der Hagebau bestmöglich in der Allianz unterstützt werden. Nach einem Jahr zieht die HDF ein positives Zwischenfazit.
16.12.2021
Die Zahl mehrgeschossiger Fertighäuser nimmt zu
Seit vergangenem Jahr hat sich der Fertigbauanteil bei neu genehmigten Mehrfamilienhäusern bei über fünf Prozent festgesetzt und auch in den ersten drei Quartalen 2021 wuchs der Fertigbau stärker als der Gesamtmarkt. Von Januar bis September 2021 wurden bundesweit 14.043 neue Mehrfamilienhäuser genehmigt – 728 davon in Fertigbauweise. Während der Gesamtmarkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,5 Prozent zulegte, wuchs der Fertigbau in diesem Bereich deutlich stärker um 13,9 Prozent. "Die Stärken der Fertigbauweise lassen sich nicht nur beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern, sondern auch bei Mehrfamilienhäusern und im Objektgeschäft sehr gut nutzen", sagt Hans Volker Noller, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Er ist überzeugt, dass der Klimawandel und die überfällige Schonung nicht erneuerbarer Ressourcen dazu beitragen werden, dass in den nächsten Jahren viele weitere, auch große Häuser in Fertigbauweise aus dem nachwachsenden Baustoff Holz entstehen werden.
16.12.2021
Enia Flooring expandiert nach Österreich
Ab Januar 2022 sind die Enia Bodenbeläge auch für österreichische Kunden erhältlich. Seit dem Relaunch der Marke Enia ist das Schweizer Unternehmen bereits mehrere Jahre in der Schweiz und Deutschland mit eigenen Vertriebsorganisationen aktiv. Um nun die gesamte DACH Region abzudecken, wird Vertriebsleiter Alfred Stocker schrittweise die Präsenz in Österreich mit einem eigenen Vertriebsteam etablieren.
15.12.2021
AGR: fordert aktive Waldbewirtschaftung
Am 24. November wurde der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP veröffentlicht. In einer Stellungnahme kommentiert die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) die festgelegten Ziele zu Wald und Holz: "Im vorgelegten Koalitionsvertrag finden sich wichtige Punkte zur Förderung des klimafreundlichen Rohstoffes Holz. Dazu zählt insbesondere die Holzbauinitiative, die vor allem regionale Wertschöpfungsketten stärken soll. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch die gesicherte Bereitstellung des Rohstoffes Holz, die aus Sicht der AG Rohholz durch den vorliegenden Vertrag teilweise erschwert wird. So strebt die Koalition an, alte Buchenwälder im öffentlichen Besitz aus der Nutzung nehmen. "Dies sehen wir als fatales Signal, leiden doch gerade alte Buchen erheblich unter den Folgen des Klimawandels. Nötig wäre hier vielmehr eine aktive Waldbewirtschaftung zum Umbau und Erhalt der Bestände. Zudem ist die Versorgung der Industrie mit Laubholz zuletzt bereits stark zurückgegangen," kommentiert Lukas Freise, Geschäftsführer der AGR.