24.09.2021
BIM-Tage überzeugen mit hybridem Eventformat
Mit den zweiten BIM-Tagen Deutschland wurden die Vorteile eines hybriden Eventformats für Erkenntnisgewinn zu den drängenden Fragen in der digitalen Transformation und für einen besseren Klimaschutz erfolgreich unterstrichen. Der Kongress war mit hochkarätigen Sprechern aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Politik besetzt - live übertragen aus dem Allianz Forum am Brandenburger Tor. Der Online-Zugang für Interessenten aus Planen, Bauen und Betreiben erzielte eine große Reichweite der 60 Sprechern. Die begleitende virtuelle Messe mit weiteren 30 Vorträgen am zweiten Tag führte zu gezielter Interaktion zwischen den 60 Ausstellern und den über 2.800 Besuchern.
24.09.2021
Destatis: Mehr Aufträge im Bauhauptgewerbe
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent höher als im Juni 2021. Im Vergleich zum Juli 2020 war der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Juli 2021 um 1,4 Prozent höher. In den ersten sieben Monaten 2021 stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent.
23.09.2021
Österreichische Holzbauindustrie mit neuem Vorsitzenden
Dr. Manfred Gaulhofer ist neuer Vorsitzender der Berufsgruppe Bau des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs. Er wurde am 23. September 2021 einstimmig gewählt und folgt auf Helmuth Neuner, dem langjährigen Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont. Gaulhofer ist optimistisch über die Aussichten des Bauens mit Holz: "Die Holzbauindustrie bietet die besten Lösungen, um eine klimaneutrale und kreislauforientierte Wirtschaft zu verwirklichen. Mit Holzbauten entsteht ein zweiter Wald, der langfristig Kohlenstoff speichert und das Klima schützt. Je mehr Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verbaut wird, desto besser für die nächsten Generationen."
22.09.2021
Wem gehören Österreichs Wälder?
Das Beraternetzwerk Kreutzer Fischer & Partner hat eine Bestandsanalyse des Waldbesitzes in Österreich veröffentlicht. Laut Einschätzung der Berater ist der Waldbesitz in der Alpenrepublik dabei "höchst ungleich" verteilt. Konkret waren im Jahr 2020 in Österreich rund 37.400 Quadratkilometer mit Wäldern bedeckt. Das entsprach in etwa 45 Prozent der gesamten Staatsfläche. Rund 72 Prozent davon befanden sich in Privatbesitz. Alles in allem gab es in Österreich im vergangenen Jahr fast 140.000 private Waldbesitzer. Dem überwiegenden Anteil (knapp 138.000) von ihnen gehörten Wälder bis zu einer Fläche von 200 Hektar, die insgesamt 49 Prozent der gesamten Waldfläche in Österreich stellten. Der durchschnittliche Waldbesitz in dieser Gruppe lag bei 13 Hektar. Weitere etwa 1.650 Waldbesitzer teilen sich den heimischen Großwald. Darunter versteht man Waldflächen über 200 Hektar. Auf Großwälder entfielen 25 Prozent des österreichischen Waldes. Im Durchschnitt gehörten den Eigentümern eines Großwaldes rund 562 Hektar. Nicht ganz zehn Prozent des Waldes waren im Grundbuch als Gemeinschaftswald eingetragen und gehörten damit beispielsweise Genossenschaften oder der Kirche. Der Rest befand sich in öffentlicher Hand, wobei die Bundesforste mit 510 Quadratkilometer nicht nur der mit Abstand größte Waldbesitzer in Österreich waren, sondern auch 81 Prozent des öffentlichen Waldes besaßen.
22.09.2021
Fenstermarkt in Deutschland wächst robust
In den letzten zehn Jahren wuchs der Fenstermarkt nur in Deutschland robust. In Österreich und der Schweiz sank die Nachfrage indessen um durchschnittlich etwa ein bis zwei Prozent pro Jahr, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Fenstern des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse. Wenngleich im heurigen Jahr die Nachfrage nach Fenstern im gesamten deutschsprachigen Raum bislang substanziell wächst, zeigt ein Blick in den Rückspiegel doch ein differenziertes Bild. Denn zwischen 2010 und 2020 erhöhte sich nur in Deutschland der Absatz robust. Die Anzahl der verkauften Fensterflügel stieg im Durchschnitt um 1,9 Prozent pro Jahr, von knapp zwölf Millionen auf 14,5 Millionen im vergangenen Jahr. Angeschoben wurde der Markt im Wesentlichen vom Neubau und hier insbesondere vom Geschoßwohnbau. In Österreich und in der Schweiz schrumpfte der Bedarf indessen signifikant. In Österreich verringerte sich das Absatzvolumen um durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr, in der Schweiz um 0,9 Prozent. Im Jahr 2020 wurden in Österreich knapp 2,2 Millionen Fensterflügel verkauft, in der Schweiz rund 1,9 Millionen Stück. Für den Rückgang zeichnete in beiden Ländern im Wesentlichen ein erodierender Renovierungsmarkt verantwortlich. Allerdings konnte der Abschwung zumindest in Österreich erlösseitig durch steigende Preise abgefangen werden. Denn während in der Schweiz sich die Preise in den letzten zehn Jahren nur seitwärts entwickelten und in Deutschland der Durchschnittspreis im Mittel um 0,9 Prozent anzog, lag der Preisauftrieb in Österreich bei satten 2,4 Prozent pro Jahr, wodurch der Marktumsatz zumindest moderat expandierte.
21.09.2021
Klöpferholz bleibt in fünfter Generation in Familienhand
Am 10. September 2021 unterzeichnete die Klöpfer & Königer GmbH & Co. KG i. L. die Verträge für den Betriebsübergang des Klöpfer Holzhandels mit allen Beteiligungen und sämtlichen Standorten an Hermann und Florian Wendelstadt. Die Brüder Wendelstadt sind Ururenkel von Johann Christian Klöpfer, der das Unternehmen vor 150 Jahren gründete. Ansprechpartner und Managementteam bei Klöpferholz bleiben unverändert. Im Rahmen der Transaktion wird Uwe Thielemann, langjähriger kaufmännischer Leiter bei Klöpferholz, zum zweiten Geschäftsführer berufen. Gemeinsames Ziel von Geschäftsführung und Gesellschaftern sei es stets gewesen, den Klöpfer Holzhandel zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und in Familienhand zu halten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
19.09.2021
Baumpflanzaktion zum 85. Geburtstag von Becher
Zum 85. Geburtstag setzt sich der Holzgroßhändler Becher mit einer Baumpflanzaktion für mehr Wald in Deutschland, Schutz vor Bodenerosion und die Erhaltung der Artenvielfalt ein. Pro verkauftem Parkett-Paket verspricht das Unternehmen, einen Baum zu pflanzen. "Wir haben unser Jubiläum zum Anlass genommen, eine Baumpflanzaktion zu starten. Auf diese Weise möchten wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und den Bestand heimischer Mischwälder fördern", erklärt Julia Kornek-Strack, Leitung Marketing und Kommunikation bei Becher.
17.09.2021
Deutsche Holzschutztagung 2022 in Dresden
Die 31. Deutsche Holzschutztagung findet am 12. und 13. Mai 2022 in Dresden statt, erneut organisiert vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD). Initiiert und inhaltlich gestaltet wird diese Tagungsreihe vom Deutschen Fachausschuss Holzschutz, in dem Forschungs- und Prüfinstitute, Unternehmen, Verbände, Behörden sowie Sachverständige vertreten sind. Das vielseitige Fachprogramm schlägt einen Bogen von der Dauerhaftigkeit und neuen Schutzkonzepten über den Holzbau, die Gütesicherung und die Diagnostik bis hin zur Gebrauchsdauer. Mit Beiträgen zu Schimmelpilzen, Altholz und Holzpackmitteln wird über den "Teller-rand" des Holzschutzes geschaut. Zielgruppen sind Holz- und Bautenschützer, Architekten, Bauplaner, Sachverständige, Sanierer, Zimmerer, Holzverarbeiter und -verwender, Vertreter von Forschungs- und Prüfinstitutionen, Behörden und Verbänden.
16.09.2021
Westag AG präsentiert neues Getalit Sortiment
Mit einem komplett überarbeiteten Markenauftritt und einem neuen Sortimentskonzept stellt die Westag AG ihre Schichtstoffmarke Getalit ganz neu auf. Wie das Unternehmen betont, folge man dabei bewusst keinem schnellen Trend, sondern setze auf nachhaltige Lösungen. Das vielfältige Angebot richtet sich bewusst auch an Innenarchitektur und Objektbau. Mit der neuen Kollektion 2021-2024 kommt zudem ein völlig neuer Design-Auftritt der gesamten Marke Getalit ins Spiel: Logo, Farben, Kollektion, die Webseite getalit.de sowie die neue Ausstellung "Alte Fügerei" F10 sind im neuen "Look and Feel" gestaltet.
15.09.2021
GD Holz: Begrüßt Waldstrategie 2050 des BMEL
Nach der Vorstellung der Waldstrategie 2050 durch Bundesministerin Klöckner vom BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) begrüßt der GD Holz diese ausdrücklich. Die zehn definierten Handlungsfelder dokumentierten klar die gesamte Bandbreite der Funktionen und Anforderungen an den Wald, wertet der GD Holz. Begrüßt wird insbesondere die Absicht, Holz und Holzernte auch in Zukunft als eine wichtige Funktion nachhaltiger Forstwirtschaft zu definieren. Der steigende Bedarf an Holz und Holzprodukten wird nach Einschätzung der Waldstrategie allerdings in den kommenden Jahren auf ein begrenztes Volumen an Holz aus heimischer Forstwirtschaft treffen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die abnehmende Menge an Fichtenholz. Ob langfristig Laubholzsortimente hierfür einen adäquaten Ersatz bilden können, sei fraglich, so der Verband.