15.09.2021

Gewaltiges Umsatzplus bei Fenstern

Die Hersteller von Fenstern und Sonnenschutzsystemen rechnen in diesem Jahr mit einem gewaltigen Umsatzplus, zeigen aktuelle Daten einer Konjunkturbefragung des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. Wenngleich auch im Vorjahr die Märkte für Fenster und außenliegenden Sonnenschutz – trotz Pandemie – robust wuchsen, wird sich der Aufschwung im laufenden Jahr nochmals deutlich beschleunigen. Denn alleine für das erste Halbjahr 2021 meldeten die Fenstererzeuger ein Umsatzplus um durchschnittlich rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei einzelnen Unternehmen erhöhten sich die Erlöse um bis zu 40 Prozent. Ähnlich verlief die Entwicklung bei Sonnenschutzsystemen. Zwischen Jänner und Juni des Jahres stieg der Herstellerumsatz um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Wachstumsbeiträge kamen in beiden Fällen sowohl vom Neubau als auch vom Renovierungs- bzw. Nachrüstungsgeschäft. Allerdings war die Expansion zu etwa der Hälfte preisgetrieben. Für das Gesamtjahr erwarten sowohl die Hersteller von Fenstern als auch Sonnenschutzsystemen ein Erlösplus von durchschnittlich zwölf Prozent gegenüber Vorjahr, wobei der Preisauftrieb im zweiten Halbjahr voraussichtlich beschleunigt. Nichtsdestotrotz: Auch nachfrageseitig wachsen beide Märkte im Jahr 2021 wohl so rasch wie schon lange nicht, so die Analytiker von Branchenradar weiter.
13.09.2021

Messe Farbe, Ausbau und Fassade verschoben

Die FAF, die europäische Fachmesse für Fassadengestaltung und Raumdesign, findet nicht wie ursprünglich geplant vom 9. bis 12. März 2022 in München statt. Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH und die Träger der Messe, der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (Maler und Lackierer) und der Bundesverband Ausbau und Fassade (Stuckateure), wechseln mit der Veranstaltung ins Frühjahr 2023. Grund für die Entscheidung ist der Wunsch wichtiger Marktteilnehmer nach optimalen Rahmenbedingungen ohne coronabedingte Einschränkungen für die nur alle drei Jahre stattfindende Messe. "Ein relevanter Teil der Branche ist nicht überzeugt, dass ihr Messeauftritt unter den aktuellen Umständen erfolgreich umsetzbar ist. Obwohl wir als Veranstalter sehen, dass Messen wieder stattfinden, haben wir Verständnis dafür, dass die Erwartungen der Kunden an ihre Messebeteiligung bei einer Veranstaltung insbesondere im Dreijahrestakt überdurchschnittlich hoch sind", sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer des Veranstalters GHM. Mit dem neuen Termin im Frühjahr 2023 bleibt die FAF nach der Pandemie weiter in ihrem gewohnten Frühjahrs-Turnus. Den genauen Zeitraum sowie den Veranstaltungsort des Branchentreffpunkts will der Veranstalter in Kürze bekannt geben.
13.09.2021

Parador spendet Böden an Flutopfer

Parador will mit einer Spende von Fußböden zur schnellen und unbürokratischen Unterstützung in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen beitragen. "Wir spenden Böden sowie das zur Verlegung notwendigen Zubehör", so die Parador-Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner und Hendrik Voß. Der erste Lkw mit 2.000 m2 Laminat ist bereits in Kall im Kreis Euskirchen ausgeliefert worden. Der Bodenbelagshersteller steht im engen Austausch mit der Gemeinde, auf die sich ein Hauptteil des Engagements konzentrieren wird. "Die Produkte wurden direkt an Bedürftige vor Ort verteilt. Dabei handelt es sich ausschließlich um hochwertige Neuware", so die Geschäftsführung weiter. Unterstützt wurde das Unternehmen von der Coesfelder Spedition Messing, die kostenlos den Lkw für den Transport zur Verfügung gestellt hat. Weitere Maßnahmen sind in Planung.
10.09.2021

Ifo-Institut: Materialmangel mit neuem Höchststand

Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich weiter verschärft. 69,2 Prozent der Industriefirmen in Deutschland klagten im August über Engpässe und Probleme bei Vorprodukten und Rohstoffen – nach 63,8 Prozent im Juli ist ein neuer Höchststand erreicht. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts hervor. "Für die Produktion in der Industrie bleibt das nicht ohne Folgen. Die Beschaffungskrise stellt eine reale Gefahr für den Aufschwung dar", sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Als Konsequenz wollen immer mehr Unternehmen die Preise erhöhen.
10.09.2021

Handwerk erholt sich, Umsatz im Bau steigt

Im zweiten Quartal 2021 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem zweiten Quartal 2020 um 11,4 Prozent gestiegen. Nach einem Umsatzrückgang von 7,5 Prozent im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies eine deutliche Erholung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2021 im zulassungspflichtigen Handwerk jedoch 1,0 Prozent weniger Personen tätig als Ende Juni 2020. Damit setzt sich der Beschäftigtenrückgang fort. Bereits Ende März 2021 waren 1,7 Prozent weniger Personen im zulassungspflichtigen Handwerk tätig gewesen als ein Jahr zuvor.
10.09.2021

Immer mehr Eigenheime sind Fertighäuser

Immer mehr Menschen möchten sich den Traum vom Eigenheim erfüllen und stellen einen Bauantrag. Laut amtlicher Statistik wurden von Januar bis Juni 2021 13,8 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Noch stärker um 16,6 Prozent stiegen die Baugenehmigungszahlen für Fertighäuser an, meldet der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Auch wenn die Veränderungsraten im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 pandemiebedingt etwas verzerrt seien stehe unter dem Strich eine weiterhin deutlich wachsende Nachfrage nach Holz-Fertighäusern bei bereits hohem Auftragsbestand der meisten Hersteller. Insgesamt wurden von Januar bis Juni 2021 58.532 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 13.229 in Fertigbauweise. Der Fertigbauanteil lag im ersten Halbjahr 2021 mit 22,6 Prozent leicht über dem Wert im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2020 konnte der BDF einen neuen Rekordwert von 22,2 Prozent Marktanteil vermelden. Für das laufende Jahr rechnet der Branchenverband mit einer Fertigbauquote von rund 23 Prozent sowie einer Gesamtzahl von etwa 24.500 neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern.
09.09.2021

Forstwissenschaftliche Tagung: „Wald: wie weiter?“

Die Forstwissenschaftliche Online-Tagung "Wald: wie weiter?" vom 13. bis 15. September 2021 stellt die Forstwissenschaften in ihrer gesamten disziplinären Breite zusammen und bietet der Öffentlichkeit einen Überblick über die forstwissenschaftliche Forschung im deutschsprachigen Raum. Sie dient auch dem Austausch der Forstwissenschaftler über die disziplinären Grenzen hinweg. Organisiert wird die Forstwissenschaftliche Tagung in zweijährigem Turnus von den Wissenschaftlern an den Universitäten Dresden, Freiburg, Göttingen und an der Technischen Universität München sowie dem Deutschen Verband forstlicher Forschungsanstalten. Acht Schwerpunktthemen sollen im Rahmen der diesjährigen Online-Konferenz behandelt werden: Wald, Politik und Gesellschaft, Klimawandel und Wald, Biodiversität und Schutz der Lebensgrundlagen, Holz: Zukunftsressource der Bioökonomie, Steuerung von Waldökosystemen, Boden, Wasser, Stoffkreisläufe und Arbeitsplatz Wald.
09.09.2021

Hornbach NL: Neues Handelsformat Bodenbeläge

Im niederländischen Kerkrade startet Hornbach noch in diesem Jahr mit "Hornbach Vloeren" ein neues Handelsformat (Wiebachstraat nahe des Rodaboulevards). Das Format soll Heimwerker und professionelle Kunden mit Bodenbelägen versorgen: mit Fliesen über Laminat und Parkett bis hin zu Teppich- und PVC-Böden. "Wir schließen hier eine Lücke zwischen klassischen Do-it-yourself-Märkten und dem Fachhandel", sagt Evert de Goede, Landesgeschäftsführer von Hornbach in den Niederlanden. "Der neue Hornbach Vloeren liegt nur einen Steinwurf entfernt von unserem 1999 eröffneten Bau- und Gartenmarkt am Roda JC Ring in Kerkrade", führt Evert de Goede weiter aus: "Wir stecken gerade mitten in den Vorbereitungen und haben bereits mit der Renovierung des bestehenden Gebäudes begonnen." Eröffnet werden soll der neue Fachmarkt mit einer Verkaufsfläche von gut 7.000 Quadratmetern im Spätjahr dieses Jahres. Der neue Markt öffnet an sieben Tagen in der Woche. Das Sortiment wird auch online verfügbar sein.
08.09.2021

Bundesministerin Klöckner stellt Waldstrategie 2050 vor

Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas, rund ein Drittel ist bewaldet. Es sind vor allem Mischwälder, die mit einem Flächenanteil von 76 Prozent den deutschen Wald prägen. Bundeswaldministerin Julia Klöckner: "Das, was wir in dieser Legislaturperiode mit dem ökologischen Waldumbauprogramm auf den Weg gebracht haben, wollen wir mit der Strategie 2050 verstetigen. Denn wenn es um den Wald geht, dürfen wir uns nicht auf den Zeithorizont von Legislaturperioden beschränken, sondern wir denken und planen mindestens in Jahrzehnten." Es gehe vor allem darum, wie die Wälder an den Klimawandel anpasst werden könnten, die Biodiversität besser geschützt und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung garantiert werden könne.
08.09.2021

ADGW: Motivation der Waldeigentümer stärken

Nach der Vorstellung der Waldstrategie 2050 durch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Berlin hat Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, die Strategie begrüßt. Jedoch blieben die rund zwei Millionen Waldeigentümer, die fast die Hälfte des Waldes – 48 Prozent – bewirtschaften und pflegen, unterbelichtet. "Angesichts der enormen Herausforderungen muss die Unterstützung der Waldbesitzer beim klimastabilen Waldumbau im Fokus stehen", sagte der Präsident. "Wir brauchen langfristige Strategien und Maßnahmen, um gerade auch die vielen Kleinprivatwaldbesitzer weiterhin zu motivieren".  Diese Strategien müssten gemeinsam mit den Eigentümern entwickelt werden. "Schließlich tragen die Eigentümer die Verantwortung und wollen den kommenden Generationen einen klimastabilen Wald übergeben", so der Präsident.
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