31.03.2021
Parador strukturiert seinen Vertrieb neu
Zum Start des neuen Geschäftsjahres ab 1. April 2021 strukturiert Parador seinen nationalen und internationalen Vertrieb um. Die bisherige Aufteilung in die Vertriebsregionen Deutschland/Österreich, Europa und Overseas wird zusammengeführt in die zwei Vertriebsregionen Zentraleuropa und International. "Ziel ist es noch effizienter am Markt zu agieren und Synergien besser nutzen zu können", begründet CSO und Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner diesen Schritt. Mit der neuen Struktur richte man sich noch aktiver an bestehenden Marktstrukturen aus. "Wir setzen einen starken Fokus auf die sich regional unterscheidenden Vertriebskanäle und werden so unseren geplanten Wachstumskurs unterstützen", so Kükenhöhner weiter.
31.03.2021
Höhere Wohneigentums-Quote gefordert
Die FDP möchte in der kommenden Legislatur aus der Opposition in die Regierung wechseln und mit einem Ministerium für Infrastruktur, Bau und Digitalisierung neue Weichen unter anderem für mehr Wohneigentum, mehr Bauland und vereinfachte Bauvorhaben stellen. Hierzu tauschten sich jetzt acht Unternehmer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) mit Daniel Föst MdB, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der FDP Bayern, beim zweiten BDF-Hauptstadt-Talk per Videokonferenz aus.
30.03.2021
Netzwerk Boden trifft sich zur Mitgliederversammlung
Über 60 Mitglieder und Industriepartner des Netzwerks Boden trafen sich zur virtuellen Mitgliederversammlung und erhielten dabei Informationen aus den Arbeitskreisen sowie Einblicke in die strategische Ausrichtung für die kommenden drei Jahre. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war der Austausch zur aktuellen Corona-Lage. "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!" Mit diesen Worten begrüßte Beat Ludin, Geschäftsführer von Netzwerk Boden, die Teilnehmer der virtuellen Versammlung. Die Mitglieder und Industriepartner nutzten nach langer Abstinenz die Chance des gemeinsamen Austauschs. Was sind die Ziele und Ausrichtung des Netzwerks Boden bis zum Jahr 2023? Dafür haben Geschäftsleitung und der Beirat ein Strategiepapier erarbeitet und Meilensteine in verschiedenen Bereichen und Arbeitskreisen definiert. Die Befähigung der Mitglieder in den Bereichen Unternehmensführung, Digitalisierung und Recht sowie die Unterstützung der Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger in den Betrieben stehen im Fokus der Strategie. Den Qualitätsanspruch innerhalb der Branche zu sichern und den Schulterschluss zwischen Handwerk und Industrie zu untermauern, ist ein weiterer wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung in den nächsten Jahren. "Wir wollen am Puls der Zeit bleiben und Service bieten. Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Netzwerk zukunftsfähig zu gestalten und den Handwerksunternehmen zum Beispiel digitale Prozesse und Entwicklungen näherzubringen", so Beat Ludin bei der Präsentation des Strategiepapiers. Die Ausarbeitung der strategischen Stoßrichtungen findet in verschiedenen Arbeitskreisen statt. Mit über 70 Standorten verseht sich die Leistungsgemeinschaft Netzwerk Boden als eines der stärksten und größten Netzwerke der Fußbodenbranche in Deutschland.
30.03.2021
VBH: Vertriebsleitung neu aufgestellt
Udo Walterscheid übernimmt als Vertriebsleiter die Verantwortung für den Außendienst, Michael Witte die Vertriebsleitung Innendienst. Zusammen bilden sie die neue Vertriebsspitze der VBH Deutschland GmbH. Udo Walterscheid blickt auf viele Jahre Branchenerfahrung unter anderem in unterschiedlichen Positionen bei VBH zurück. Zuletzt war er seit 2015 Leiter des technischen Vertriebs von VBH. Zu dieser Aufgabe kommt ihm als neuer Vertriebsleiter im Bereich Außendienst nun noch die Verantwortung für den Vertrieb in den Regionen und gegenüber Großkunden in Deutschland zu. Ebenso viel Branchen-Know-how bringt Michael Witte mit, der bereits seit 22 Jahren für VBH tätig ist und in seiner Laufbahn unterschiedliche Positionen im Unternehmen ausgefüllt hat – vom Auszubildenden bis zur Leitung des Innendienstes. Als Vertriebsleiter Innendienst bildet Michael Witte künftig gemeinsam mit Udo Walterscheid das neue Führungsteam für den Vertrieb der VBH in Deutschland.
29.03.2021
GWS: Umsatz wächst auch im Pandemie-Jahr 2020
Die GWS Unternehmensgruppe aus Münster, einer der führenden Anbieter von ERP-Systemen für den Handel im deutschsprachigen Europa, hat sich auch im Pandemiejahr 2020 weiter positiv entwickelt. Trotz der Investitionsvorsicht in vielen Branchen und der zum Teil massiven Einschränkungen durch die Lockdowns gelang es, den Umsatz auf rund 63,5 Millionen Euro zu erhöhen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von rund fünf Prozent. Verantwortlich dafür waren neben den bereits erfolgreichen ERP-Systemen und Add-on-Lösungen auch die neuen Wachstumstreiber Microsoft Dynamics 365 CRM und eCommerce-Plattformen, meldet das Unternehmen. Verbunden mit der erneut positiven Geschäftsentwicklung war eine weitere Erhöhung der Beschäftigten-Zahl. Sie wuchs an den verschiedenen Standorten der Unternehmensgruppe auf rund 480 Personen an.
29.03.2021
Fertighäuser steigern ihren Marktanteil
22,2 Prozent der insgesamt 105.962 neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr Fertighäuser. Höher war die Fertigbauquote nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) noch nie. 2019 hatte sie mit 20,8 Prozent erstmalig die Marke von 20 Prozent übertroffen. Von Januar bis Dezember 2020 wurden bundesweit 23.545 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Holz-Fertigbauweise genehmigt. Das entsprach einem Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt weniger deutlich um 4,3 Prozent zulegen konnte. Vorreiter beim Hausbau in Holz-Fertigbauweise sind Baden-Württemberg mit einem Fertigbauanteil von 38,4 Prozent und Hessen mit 32,4 Prozent. Die meisten neuen Fertighäuser – 6.221 Stück – wurden 2020 in Bayern genehmigt.
26.03.2021
Steico feiert 35-jähriges Gründungsjubiläum
Genau gestern vor 35 Jahren am 25. März wurde Steico als "Gesellschaft für Bau- und Industriebedarf Steinmann & Co. GmbH" gegründet. Zu Beginn ein Handelsunternehmen für Holzprodukte mit eineinhalb Mitarbeitern entwickelte sich Steico zum Hersteller und ist inzwischen nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer bei Holzfaser-Dämmstoffen mit rund 1.900 Mitarbeitern. Ein Grund für das enorme Wachstum war, dass in den 1990er-Jahren der Kapazitätsausbau bei Holzfaser-Dämmstoffen forciert wurde. Nach der Jahrtausendwende stieg die Nachfrage kontinuierlich an. Als inzwischen börsennotiertes Unternehmen konnte Steico seit dem Börsengang im Jahr 2007 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von jährlich rund neun Prozent erzielen.
26.03.2021
Tomas Schwab verlässt die Hain Natur-Böden GmbH
Tomas Schwab, seit August 2019 Geschäftsführer der Hain Natur-Böden GmbH, verlässt das Unternehmen zum 31. März 2021. Hintergrund der Personalie sind umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen bei dem zur Meister-Werke Schulte GmbH gehöhrenden Parkettspezialisten aus Rott am Inn. "Um unsere Kostenstrukturen zu optimieren, müssen wir die vorhandenen Synergiepotenziale konsequent nutzen. Das führt dazu, dass wir Doppelfunktionen abbauen und die Administration im Rahmen eines Shared-Service-Konzeptes in Meiste bündeln", so Guido Schulte, geschäftsführender Gesellschafter der Meister-Werke Schulte GmbH. "Ich danke Tomas Schwab insbesondere für die erfolgreich umgesetzte vertriebliche Neupositionierung der Marke Hain, die sich wieder ganz klar auf unsere Kunden aus Fachhandel und Handwerk fokussiert. Für seine berufliche und private Zukunft wünsche ich ihm nur das Beste", so Schulte weiter. Der Standort Rott am Inn konzentriert sich unter Verantwortung von Alexander Karnstädt als neuem Werkleiter zukünftig ausschließlich auf die Fertigung des hochwertigen Parkettsortiments. Guido Schulte: "Wir stehen zum Produktionsstandort Rott am Inn.
25.03.2021
Hettich-Umsätze 2020 knapp unter Vorjahresergebnis
Die Hettich Unternehmensgruppe, einer der größten Hersteller von Möbelbeschlägen, Kirchlengern, hat im Jahr 2020 einen Umsatz von 1,066 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind 2,4 Prozent weniger als noch 2019. Dennoch zeigt sich die Geschäftsführung des Unternehmens angesichts der schweren Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr mit dem Ergebnis zufrieden. Der Umsatzauslandsanteil lag bei 70 Prozent. 72 Millionen Euro hat Hettich 2020 global in neue Produkte, Gebäude und Maschinen investiert. Aktuell sind rund um den Globus über 6.600 Mitarbeiter bei dem Unternehmen tätig, davon mehr als 3.500 in Deutschland. Sascha Groß, Geschäftsführer Hettich Holding auf der virtuellen Jahrespressekonferenz: "Trotz Kurzarbeit, Lockdowns in vielen Ländern und den zeitverzögerten Auswirkungen in den Lieferketten – wir haben unser Ziel, den Lieferservice an unsere Kunden in gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten, immer an die erste Stelle gesetzt." Geschäftsführungskollegin Jana Schönfeld, Hettich Holding, ergänzt: "Durch den großartigen Einsatz des weltweiten Hettich-Teams konnten wir der volatilen Geschäftsentwicklung im letzten Jahr erfolgreich begegnen. Dafür sind wir allen sehr dankbar und alle gemeinsam stolz."
25.03.2021
Hornbach: Denkwürdiges Geschäftsjahr kurbelt Umsätze an
Die Corona-Pandemie habe, so die Hornbach-Gruppe, dem Unternehmen "ein denkwürdiges Geschäftsjahr 2020/2021 (1. März 2020 bis 28. Februar 2021) beschert: Der Rückzug in die eigenen vier Wände, das verstärkte mobile Arbeiten von zuhause und ein nachhaltig verändertes Verbraucherverhalten haben die Nachfrage nach Bau- und Heimwerkersortimenten kräftig angekurbelt." Vor diesem Hintergrund legte der Nettoumsatz im Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern ersten vorläufigen Zahlen zufolge um 15,4 Prozent auf 5,456 Milliarden Euro zu. Der größte operative Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG, der zum Bilanzstichtag 28. Februar 2021 europaweit 161 (Vorjahr: 160) Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun Ländern und zwei Fachhandelsstandorte betreibt, überstieg ebenfalls die Fünf-Milliarden-Marke und erhöhte die Umsätze um 15,6 Prozent auf 5,117 Milliarden Euro. Flächen- und währungskursbereinigt nahmen die Umsätze der Bau- und Gartenmärkte (DIY) konzernweit um 14,7 Prozent zu. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH verzeichnete ein Umsatzplus von 12,8 Prozent auf 338 Millionen Euro. Damit habe die Gruppe die extremen Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich gemeistert, so das Unternehmen weiter.