25.03.2021

Holz als idealer Klimaschützer

Gesunde Wälder sind die Grundlage für klimafreundliche Holzprodukte und wertvolle Arbeitsplätze, sagt Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der österreichischen Holzindustrie: "Unser Rohstoff Holz ist als nachwachsender CO2-Speicher der ideale Klimaschützer, denn die Produkte der Holzindustrie speichern langfristig Treibhausgase. Zudem entwickelt unsere Branche Alternativen zu CO2-intensiven Produkten und Materialien. Damit die Holzindustrie Österreichs weiterhin erfolgreich bleibt, ist eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unverzichtbar. Klimaneutralität gelingt nur mit Holz." Die zuverlässige Versorgung mit dem Rohstoff Holz sei für die Holzindustrie Basis für regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum. "Besonders wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit den heimischen Forstbetrieben und Waldbesitzern, die ihre Wälder seit Generationen nachhaltig bewirtschaften", betont Herbert Jöbstl und hebt hervor: "Die nachhaltige Waldbewirtschaftung garantiert sowohl eine Versorgung unserer Betriebe mit nachwachsenden Rohstoffen als auch die klimafreundliche Produktion unserer Branche."
24.03.2021

ZGV: Deutliche Kritik an Corona-Maßnahmen

Statt pauschalem Lockdown endlich Infektionsquellen gezielt bekämpfen. Das ist die zentrale Forderung des Mittelstandsverbundes ZGV nach der "Nacht des Stillstandes", wie Hauptgeschäftsführer die jüngste Zusammenkunft der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten interpretiert. Neben einem "Mini-Super-Lockdown" über Ostern zählt zu den Beschlüssen auch, dass die "Notbremse" in Regionen, in denen die Inzidenzzahl von 100 an mindestens drei Tagen hintereinander überschritten wird, konsequent umgesetzt werden soll. Das bedeutet für betroffene Händler: Nach gezogener Notbremse ist nur Click & Collect erlaubt, aber kein Terminshopping (Click & Meet) und schon gar keine normale Öffnung. Der nun schon beinahe seit 100 Tagen andauernde Lockdown wirke sich verheerend auf viele Branchen des Nicht-Lebensmittelhandels aus, so der ZGV.
24.03.2021

HPE: Rohstoffknappheit bedroht Wirtschaftskreislauf

Laut dem Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hält die Rohstoffknappheit auf dem deutschen Holzmarkt weiter an. Deshalb könnten Palettenproduzenten und andere Holzpackmittelhersteller schon in Kürze nicht mehr ausreichend produzieren. Es drohten spürbare Beeinträchtigungen für den gesamten Warenverkehr – innerhalb Deutschlands und beim Export. "Dann sprechen wir nicht mehr bloß davon, dass Klopapier knapp wird. Auch der Lebensmittelbereich, die Chemieindustrie oder der Maschinen- und Anlagenbau werden davon deutlich betroffen sein", warnt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. Erste Betriebe der Paletten- und Holzpackmittelindustrie haben für ihre Kunden seit Kurzem Obergrenzen eingeführt und liefern nur noch feste Kontingente, berichtet der Geschäftsführer. "Von der Rohstoffsituation sind unsere Unternehmen alle betroffen." Ausfuhren nach China und in die USA haben die Holzverfügbarkeit in den letzten Monaten drastisch verschärft. Bestimmte Schnittholzsortimente und Holzwerkstoffe, wie Sperrholz und OSB-Platten, seien derzeit kaum verfügbar.
23.03.2021

Auma fordert Lösungen für Messebranche

"Die deutsche Messewirtschaft – ausstellende Unternehmen, Veranstalter und Messedienstleister – hatte von der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März eine Perspektive für ihren Re-Start erwartet", erklärt Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft. "Erneut wurde aber die Chance vertan, hier ein Signal nicht nur an die Messeveranstalter, sondern auch an die ausstellenden Unternehmen zu senden, die auf ihre Branchenplattformen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten angewiesen sind." Seit über einem Jahr befindet sich die Messewirtschaft – mit kurzer Unterbrechung im Herbst 2020 – im Lockdown. Die Messeabsagen reichen mittlerweile bis Ende Mai.
23.03.2021

Innentüren: Starkes Objektgeschäft drückt auf Preis

Am Markt für Innentüren (ohne Funktionstüren) war im letzten Jahr von einer Wirtschaftskrise nicht wirklich etwas zu spüren, setzte sich doch absatzseitig die Wachstumsdynamik der letzten Jahre nahezu ungebremst fort. Laut aktuellem Branchenradar Innentüren in Österreich wuchs die Nachfrage im Jahr 2020 um 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 885.000 Stück. Allerdings kamen rund siebzig Prozent der Wachstumsbeiträge vom Geschosswohnbau, wodurch es nur Zuwächse bei vergleichsweise preisgünstigen Innentüren aus Röhrenspan und Kartonwabe gab. Da gleichzeitig der Durchschnittspreis für Rohtüren und Innentüren mit hochwertigem Türenaufbau (Massivholztüren, Innentüren aus Vollspanplatten, Flachsplatten etc.) sank, gab das Preisniveau am Gesamtmarkt deutlich nach. Der Durchschnittspreis einer Innentüre reduzierte sich um 1,7 Prozent gegenüber Vorjahr. Infolgedessen entwickelten sich die Herstellererlöse mehr oder weniger seitwärts. Der Umsatz mit Innentüren stieg nur äußerst moderat um 0,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 166,3 Millionen Euro. Für das laufende und das kommende Jahr prognostiziert Branchenradar.com Marktanalyse ein stabiles Umsatzwachstum von jährlich knapp drei Prozent. Zum einen, da mit keinen weiteren Anteilsgewinnen der Preiseinstiegslage zu rechnen ist. Zum anderen, weil die Nachfrage konstant wächst, sind doch vom Neubau weiterhin deutliche Wachstumsimpulse zu erwarten.
22.03.2021

Messen stellen Leistungspaket für Re-Start vor

Die deutschen Messen haben basierend auf den Erfahrungen aus dem Herbst 2020 jetzt ein Leistungspaket aus acht Bausteinen definiert, das einen sicheren Re-Start der deutschen Messewirtschaft für alle Beteiligten ermöglichen soll. Dazu gehören die systematische Überprüfung der Einhaltung von Abstandsregeln und Maskenpflicht ebenso wie die vorübergehende Begrenzung der Besucherzahl entsprechend der genutzten Fläche und die Sicherung der Kontaktnachverfolgung.
22.03.2021

Domotex: Digitalkonferenz um zwei Tage erweitert

Die Vorbereitungen für die Domotex Digital Days 2021 laufen auf Hochtouren. Nun gaben die Veranstalter bekannt, dass die ursprünglich am 20. Mai geplante Digitalkonferenz um zwei Tage erweitert wird. Damit stehen den Teilnehmern zusätzlich der 19. und 21. Mai für Business-Dating und Networking zur Verfügung. Auf diese Weise wollen die Verantwortlichen den Besuchern eine alternative, digitale Handelsplattform bieten, die für alle Teilnehmer drei Tage geöffnet ist.
19.03.2021

Pfleglicher Umgang: Internationalen Tag des Waldes

Zum Internationalen Tag des Waldes kommenden Sonntag, 21. März, ruft die Bundeswaldministerin Julia Klöckner zu Achtsamkeit und Rücksichtnahme in den heimischen Wäldern auf: "Jeder kann dazu beitragen, dass unser Wald gesund bleibt und dort, wo er geschwächt ist, wieder zu Kräften kommt. Das fängt mit eigentlichen Selbstverständlichkeiten an: Etwa, dass Müll nicht in den Wald gehört. Doch leider sehen wir, dass die illegale Entsorgung zunimmt. Für Waldböden, Pflanzen, Gewässer und die Tiere ist das eine große Belastung. Unsere Wälder sind sensible Ökosysteme, die sich schlecht mit Autobatterien, alten Kühlschänken oder Plastik vertragen. Aber auch bereits das versehentlich beim Sport oder Wandern verlorene Papiertaschentuch braucht bis zu fünf Jahre bis es vollständig verrottet. Bei zurückgelassenen Plastiktüten sind es etwa 20, bei im Wald entsorgten Windeln rund 450 Jahre. Deshalb mein Appell: Unsere Wälder bieten uns so viel, wir müssen pfleglich mit ihnen umgehen. Zu Achtsamkeit im und Rücksichtnahme auf den Wald – dazu rufe ich uns alle auf!"
19.03.2021

Saicos Colour baut Kompetenz im Marketing aus

Ralf Berkemeyer hat bei Saicos Colour den Verantwortungsbereich Onlinemarketing, Messen und PR übernommen. Der gelernte Veranstaltungskaufmann und Marketingfachwirt verfügt über langjährige Erfahrung als Marketingberater in unterschiedlichen Branchen, meldet der Hersteller von Holzbeschichtungssystemen für den Innen- und Außenbereich. "Wir freuen uns, dass wir mit Ralf Berkemeyer einen erfahrenen Marketingexperten für unser Unternehmen gewinnen konnten", so Michael Fischer, Geschäftsführer der Saicos Colour GmbH. Unter anderem stehen der Ausbau der virtuellen Inhalte und die digitale Verzahnung der einzelnen Marketingbereiche auf der Agenda des Unternehmens.
18.03.2021

Neuaufstellung am Schweizer Fenstermarkt

Der Schweizer Fenstermarkt verkraftete den Wirtschaftseinbruch im vergangenen Jahr und Großinsolvenzen bei Swisswindows und Aerni erstaunlich souverän. Zwar sank laut aktuellem Branchenradar  Fenster in der Schweiz die Nachfrage nach Fenstern um drei Prozent gegenüber Vorjahr, da gleichzeitig allerdings höherpreisig verkaufende Anbieter an Marktanteil gewannen, stieg der Durchschnittspreis eines Fensters um 4,3 Prozent gegenüber Vorjahr. Infolgedessen erhöhten sich die Herstellererlöse um 1,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 811 Millionen Schweizer Franken.
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