05.01.2021
Österreichische Holzindustrie mit Vier-Punkte-Programm
Inmitten der zweiten Welle der Covid-Krise tritt Herbert Jöbstl, der neue Obmann des Fachverbands der österreichischen Holzindustrie, seine Funktionsperiode mit einem Vier-Punkte-Programm an. Dieses beinhaltet die Sicherung der Rohstoffversorgung, die Schaffung nachhaltiger Rahmenbedingungen für den Kampf gegen den Klimawandel, Investitionen in Ausbildung für eine nachhaltige Wirtschaftsleistung und die Definition von Rahmenbedingungen für den Einsatz innovativer und ökologischer Holzprodukte. Zudem fordert Jöbstl die politischen Entscheidungsträger auf, Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land zu sichern. Laut einer Umfrage unter den Mitgliedern des Fachverbands der Holzindustrie hat sich die Branche bis jetzt wirtschaftlich gut gehalten und zeigt sich als recht stabile Industrie im österreichweiten Vergleich. Vor allem in strukturschwachen Regionen Österreichs sichere die Holzindustrie Arbeitsplätze und leiste so einen wichtigen Beitrag zur Stabilität in einem von Corona gebeutelten Arbeitsmarkt. "Natürlich geht die Covid-Krise auch nicht spurlos an der Holzindustrie vorüber. Die zweite Welle birgt erneut Gefahren für Teile unserer Branche. Deswegen ist es jetzt so wichtig, die Holzindustrie weiter zu stärken, damit ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Gerade in diesen Zeiten müssen wir an jeden einzelnen Arbeitsplatz denken", so Jöbstl.
04.01.2021
Fertigbau peilt 25 Prozent Marktanteil an
Seit Jahren wächst der Fertigbauanteil in Deutschland. 2019 und 2020 war hierzulande mehr als jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus. Jetzt nimmt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) die nächste Zielmarke ins Visier, wie BDF-Präsident Hans Volker Noller erklärt: "Bundesweit erobern Fertighäuser Marktanteile, nicht nur im seit Jahrzehnten besonders erfolgreichen Süden und Südwesten der Bundesrepublik werden sie immer beliebter. Diese Entwicklung sowie der insgesamt gute Auftragsbestand stimmen uns positiv, bereits in den nächsten drei Jahren eine bundesweite Fertigbauquote von 25 Prozent zu erreichen."
24.12.2020
Fischer als Weltmarktführer Champion ausgezeichnet
Die Fischerwerke, Waldachtal, wurde vom Magazin Wirtschafts-Woche zum "Weltmarktführer Champion 2021" gekürt. Die Aus-zeichnung ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität St. Gallen. Fischer ist bereits zum dritten Mal dabei. "Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, die uns dazu animiert, unseren erfolgreichen Weg weiterzugehen", sagt Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe Fischer. Die Prämierung als "Weltmarktführer Champion" unterstreiche zum wiederholten Mal die herausragende Position in der gesamten Branche.
24.12.2020
Bund unterstützt auch 2021 Export über Auslandsmessen
Deutsche Unternehmen können sich auch 2021 zu besonders günstigen Konditionen an Gemeinschaftsständen auf Auslandsmessen unter dem Label "Made in Germany" beteiligen, teilt der Verband der Deutschen Messewirtschaft mit (AUMA). Diese German Pavilions des Bundeswirtschaftsministeriums bieten vor allem kleinen und mittelständischen Firmen einen direkten Zugang zu schwierigen und weit entfernten Exportmärkten. Zusätzlicher Vorteil des Programms ist die technische und organisatorische Unterstützung der Aussteller durch deutsche Durchführungsgesellschaften. Das Auslandsmesseprogramm für 2021 umfasst 316 German Pavilions in 58 Ländern, davon über 40 Prozent in Süd-, Ost- und Zentral-Asien. Für die Realisierung dieses Programms hat der Bundestag jetzt im Rahmen der Verabschiedung des Bundeshaushalts 45,1 Mio. Euro genehmigt.
23.12.2020
Egger: Stabiler Umsatz und Ergebniszuwächse
Mit einem konsolidierten Umsatz von 1,45 Mrd. Euro (minus 2,1 Prozent zum Vorjahr) hat die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol (AT) das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2020/2021 (Stichtag 31. Oktober 2020) abgeschlossen. Damit, meldet das Unternehmen, trat nach der ersten Welle der weltweiten Corona-Pandemie sehr rasch eine Erholung ein. "Nach einem noch vom ersten Lockdown beeinflussten schwachen Mai sahen wir in den meisten unserer Kernmärkte eine sehr rasche Stabilisierung und eine seither positive Entwicklung. Insgesamt waren der Bau- und der Einrichtungssektor weniger betroffen als andere Branchen. Sehr viele Konsumenten investieren aktuell in ihr Zuhause, kaufen sich neue Möbel und Böden, oder renovieren. Unsere Branche profitiert von diesem Cocooning-Trend", sagt Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik. Mit der Inbetriebnahme des 20. Werks in Lexington (North Carolina/USA) fällt ein Meilenstein des Unternehmens in den Berichtszeitraum.
23.12.2020
Eurobaustoff: Social Media für Fortgeschrittene
Social Media ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das hat auch die Kooperationszentrale der Eurobaustoff erkannt und ihren Gesellschaftern wieder einen Leitfaden zum Thema Social Media an die Hand gegeben, dieses Mal für Fortgeschrittene. Hintergrund: Bereits vor zwei Jahren hatte die Kooperation einen ersten Leitfaden "Social Media für Einsteiger" konzipiert, der mit grundlegenden Fragen rund um die sozialen Netzwerke für den Baufachhandel beschäftigte. "Nach dem sich unsere erste Ausgabe bei unseren Fachhändlern großer Beliebtheit erfreut hat, haben wir nun nachgelegt und einen weiteren Social Media-Leitfaden konzipiert, der sich vor allem an unsere Gesellschafter wendet, die Erfahrungen mit sozialen Netzwerken gesammelt haben", sagt Andreas Friederichs, Bereichsleiter Marketing.
23.12.2020
Nachhaltigkeitspreis geht an Holzhochhaus in Heilbronn
Der Architekturpreis für nachhaltige Gebäude geht in diesem Jahr an das Holzhochhaus Skaio in Heilbronn. Die Jury würdigt den Preisträger als Modellprojekt für die Leistungsfähigkeit des urbanen Holzbaus. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur wurde zum achten Mal gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 13. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.
23.12.2020
Küffner erhält den „Oscar der Baubranche“
Der Hersteller von Türen und Zargen aus Aluminium Küffner, Rheinstetten, wurde in der Kategorie "Beste Bemusterung" für seine Fingerschutztüren mit dem Heinze Architects Darling in Gold geehrt. Jan Mathias Fischer von Alles-Wird-Gut Architektur verlieh die renommierte Auszeichnung im Rahmen einer mehrstündigen virtuellen Veranstaltung. Die Küffner Aluzargen GmbH & Co. OHG blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und wurde als Schreinerei für den Innenausbau gegründet. Reinhold Küffner entwickelte im Jahr 1970 die Aluminiumzarge für Türen aus Holz, Kunststoff und Glas. Diese Erfindung wurde zum wegweisenden Baustein für den Erfolg des Unternehmens.
22.12.2020
Hornbach-Gruppe setzt Wachstumskurs fort
Die Verbraucher geben auch in der zweiten Corona-Infektionswelle deutlich mehr Geld für ein schöneres Zuhause oder Renovierungsprojekte aus. Der seit Ausbruch der Pandemie ungebrochene Trend spiegelt sich in den aktuellen Geschäftszahlen der Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) deutlich wider: So stieg im dritten Quartal 2020/21 (1. September bis 30. November 2020) der Konzernumsatz um 20,3 Prozent auf 1.371,0 Mio. Euro. Selbst die Marktschließungen für den Publikumsverkehr in Österreich und Tschechien im Oktober und November 2020 haben in den Quartalszahlen des Konzerns kaum Bremsspuren hinterlassen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres legte der Umsatz der Hornbach-Gruppe um 20,2 Prozent auf 4.503,1 Mio. Euro (Vorjahr 3.745,3 Mio. Euro) zu. Im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG (DIY-Einzelhandel), der zum 30. November 2020 insgesamt 161 großflächige Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun europäischen Ländern betreibt, stieg der Nettoumsatz im Dreivierteljahr um 20,7 Prozent auf 4.224,2 Mio. Euro (Vorjahr 3.499,3 Mio. Euro). Auch der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU), der aktuell 34 Baustoffhandlungen im Südwesten Deutschlands sowie zwei grenznahe Standorte in Frankreich (Lothringen) betreibt, verzeichnete ein Wachstum. Hier erhöhten sich die Umsätze im Dreivierteljahr um 13,5 Prozent auf 277,8 Mio. Euro (Vorjahr 244,8 Mio. Euro).
22.12.2020
Södra-Stiftung bewilligt 860.000 Euro für Forschung
Die Södra-Stiftung für Forschung, Entwicklung und Bildung hat beschlossen, weitere 860.000 Euro für elf Forschungsprojekte im Zusammenhang mit der Waldbewirtschaftung und der Forstindustrie zu bewilligen. Die größte Investition in der diesjährigen zweiten Förderrunde konzentriert sich auf mögliche Anwendungen für Brettsperrholz (CLT). "Kontinuierliche Investitionen und der Fokus auf Forschung sind der Schlüssel, um auf dem Weg zu einer Bioökonomie voranzukommen. Mit diesen Förderungen haben wir seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1995 nun insgesamt 200 Projekte gefördert und viele wichtige Fortschritte in der Forstwirtschaft und der Forstindustrie ermöglicht", sagt Göran Örlander, Vorsitzender der Södra-Stiftung für Forschung, Entwicklung und Bildung.