01.02.2022
Thalhofer-Gruppe übernimmt die XCYDE GmbH
Der Thalhofer-Gruppe ist ab sofort alleinige Gesellschafterin der XCYDE GmbH. Kai Thomas, Gründer von XCYDE und bisheriger geschäftsführender Gesellschafter, verlässt das Unternehmen und übergibt die Geschäftsführung an Stefan Thalhofer, den geschäftsführenden Gesellschafter der Thalhofer-Gruppe. Die Geschäftsleitung/Prokura der XCYDE GmbH übernehmen (im Bild von links) Oliver Skrabl als COO und Steffen Thalhofer als CFO. "Kai Thomas hat Porter und damit die Vision der frühzeitigen Digitalisierung und Bemusterung von Immobilienprojekten geschaffen. Ohne ihn würde es XCYDE nicht geben", so Stefan Thalhofer. Man habe dem Wunsch von Thomas entsprochen, die Geschäftsanteile abzugeben und seine Tätigkeit als Geschäftsführer zu beenden.
01.02.2022
Baywa: Markus Hör übernimmt die Leitung Baustoffe
Zum 1. Februar 2022 übernimmt Markus Hör (46) die Leitung des gesamten Vertriebsgebiets bei Baywa Baustoffe. Darüber hinaus verantwortet er die zentralen Fachbereichs- und Supporteinheiten. Er berichtet in dieser neu geschaffenen Position direkt an Steffen Mechter, Leiter Geschäftsbereich Bau. Diese neu geschaffene Funktion soll als Klammer über die regionale Struktur mit den Vertriebsregionen Süd und Nord sowie zu den zentralen Einheiten bilden. Ziel ist es, die Dynamik der Spezialisierung weiter voranzutreiben und dadurch das Geschäft in der Fläche zu stärken. Hör, der 1991 seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Unternehmen begonnen hatte, war zuletzt Leiter der Vertriebsregion Nord bei Baywa Baustoffe.
01.02.2022
Ifo: Situation bei Lieferengpässen entspannt sich
Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn aufgehellt. Der Ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 95,7 Punkte gestiegen, nach 94,8 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Dezember. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage zwar etwas schlechter. Die Erwartungen stiegen jedoch deutlich an. Die deutsche Wirtschaft startet mit einem Hoffnungsschimmer ins neue Jahr.
31.01.2022
Roto ist Hagebau Champion Dach und Fassade
Die Hagebau hat Roto Frank Dachsystem-Technologie zum "Dach + Fassade Champion des Jahres 2021" gekürt. Dafür wurden die Gesellschafter der Handelskooperation nach ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Vertragspartnern befragt. In der Kategorie "Dachzubehör" votierten sie klar für Roto. Dabei unterstrichen sie besonders die verlässliche Lieferfähigkeit, die transparente Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Dachfenster-Herstellers im herausfordernden Jahr 2021.
31.01.2022
Raab-Karcher testet E-LKW
Raab-Karcher testet derzeit im Rhein-Main-Gebiet einen E-LKW von MAN. Der MAN eTGM, 26 Tonnen, kann maximal neun Tonnen Material laden. "Wenn wir als Marktführer nicht voranschreiten, wer dann?", fragt Matthias Habedank. Er ist Commercial Director und Kommunikationsleiter von Stark Deutschland mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen versteht sich als Deutschlands führender Baustoffhändler mit 260 Filialen. Der Laster ist in der Raab Karcher-Filiale in der Mayfarthstraße in Frankfurt stationiert, die Reichweite wird mit bis zu 200 Kilometer angegeben.
27.01.2022
HDE fordert Abschaffung von 2G beim Einkauf
Nach dem Bund-Länder-Treffen zu Corona fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die politischen Entscheidungsträger zur Rückkehr zu sachgemäßen Corona-Maßnahmen und zur Aufhebung der 2G-Regel im Einzelhandel auf. Der Einkauf mit Maske, Abstand und Hygienemaßnahmen sei sicher, 2G im Handel deshalb in keinster Weise geboten. Da 2G bei vielen davon betroffenen Händlern zu massiven Umsatzverlusten führt, fordert der Verband deutlich verbesserte und wirksame Corona-Hilfen.
27.01.2022
Softwareanbieter Remira und Roqqio fusionieren
Der Supply-Chain-Spezialist Remira und Roqqio, Anbieter von Omnichannel-Commerce-Softwarelösungen, schließen sich unter dem weiterentwickelten Markendach Remira zusammen. Mit rund 500 Mitarbeitern und einem kumulierten Jahresumsatz von 50 Millionen Euro entsteht eines der größten Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. "Mit dem Zusammenschluss gehen wir den nächsten logischen Schritt in unserer Unternehmensstrategie", erklärt Stephan Unser, CEO von Remira. "Insgesamt betreuen wir rund 8.000 Kunden. Und das nach wie vor zu 80 Prozent von Deutschland aus. Wir zählen damit zu den wichtigsten deutschen Softwareunternehmen."
26.01.2022
Steigende Preise retten leichtes Umsatzplus
Der Aufschwung am Markt für Bodenbelags-und Parkettkleber verlor im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt. Laut aktuellem Branchenradar Bodenbelags- und Parkettkleber in Deutschland wuchsen die Herstellererlöse im Jahr 2021 nur noch moderat um 1,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 195,3 Millionen Euro. Zudem war das Wachstum ausschließlich preisgetrieben, sank doch die Nachfrage um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr. Der Preisauftrieb resultierte im Wesentlichen aus höheren Rohstoffkosten.
26.01.2022
IW: Corona kostet Wirtschaft 350 Milliarden
Die Ausfälle der deutschen Wirtschaft sollen sich seit Anfang der Corona-Pandemie vor zwei Jahren auf rund 350 Milliarden Euro belaufen, wie Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen. Im ersten Quartal dieses Jahres könnten möglicherweise weitere 50 Milliarden Euro hinzukommen. Wie die Autoren anlässlich des Jahrestags des Ausbruchs der Pandemie schreiben, wird die Erholung Jahre dauern. Demnach gaben die Deutschen laut Hochrechnungen in den vergangenen zwei Jahren 270 Milliarden Euro weniger für ihren Konsum aus – das sind rund 3.000 Euro pro Kopf. Außerdem investierten Unternehmen rund 60 Milliarden Euro weniger. Gleichzeitig fingen Staatsausgaben und Exporte die Wirtschaft im zweiten Jahr (2021) zumindest teilweise auf. Grundlage der IW-Berechnungen ist die Gegenüberstellung der realen Entwicklung der vergangenen zwei Jahre zu Modellrechnungen, in denen die Corona-Pandemie nicht stattgefunden hätte. Grund zur Hoffnung gebe die neue Omikron-Variante, meint IW-Ökonom Michael Grömling: "Sollten wir in diesem Jahr in die endemische Phase eintreten, dürfte es wieder bergauf gehen. In den nächsten Jahren braucht es ein kräftiges Wachstum, um die bislang aufgelaufenen Einbußen wieder wettzumachen."
25.01.2022
Lieferketten: GD Holz meldet Diskussionsbedarf an
Mitte November 2021 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten angenommen. Der Verordnungsentwurf soll die Entwaldung in globalen Lieferketten über Auflagen für Risikoprodukte, deren Erzeugung Wälder weltweit gefährden könnten, eindämmen. Dazu gehören u. a. Rindfleisch, Soja, Palmöl sowie auch Holz. Der Europäische Holzhandelsverband (ETTF) sowie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) haben in den letzten Wochen an verschiedenen Anhörungen zum Verordnungsentwurf teilgenommen und ihre Bedenken zur Umsetzung geäußert. Die Verordnung wird die aktuell gültige Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) ersetzen, die Sorgfaltspflicht zum Import von Holz wird in die neue Verordnung integriert.