18.03.2021

Erstes Wald-Wiki ermöglicht schnellen Wissenstransfer

Anlässlich des 50. Internationalen Tag des Waldes am kommenden Sonntag, 21. März, startet die AGDW (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände) mit mehreren Partnern das erste Wald-Wiki, eine digitale Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um den Wald. "Angesichts der Herausforderungen infolge des Klimawandels gibt es bei den Waldbesitzenden einen großen Bedarf an Informationen", begründet Dr. Irene Seling, Hauptgeschäftsführerin der AGDW das Projekt. Darüber hinaus unterstütze eine digitale Plattform in Zeiten des Lockdowns den schnellen und unkomplizierten Austausch. Bei Wald-Wiki handelt es sich um einen Online-Dienst, der Waldeigentümer und Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sowohl mit Wissen als auch mit der Möglichkeit zum aktiven Erfahrungsaustausch unterstützen soll. Angelehnt an die Enzyklopädie "Wikipedia" können Autorinnen und Autoren Artikel einstellen, die durch das Engagement einer Community aktualisiert, korrigiert oder ergänzt werden. Im Fokus stehen die Klimaanpassung der Wälder sowie Praxistipps bei der Begründung neuer Waldbestände, darüber hinaus Empfehlungen zur Prävention und Abwehr von Schädlingsbefall sowie Hilfestellungen für Förderanträge in den einzelnen Bundesländern. Wald-Wiki ist ein Verbundprojekt, das durch den Waldklimafonds des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert wird. Zum Projektkonsortium gehören der Waldbesitzerverband Niedersachsen, der Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt, das Fraunhofer Institut IFF in Magdeburg, die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg und die AGDW – Die Waldeigentümer, die das Projekt leitet und koordiniert.
17.03.2021

MMFA hat neues ordentliches Mitglied

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) begrüßt ADO Floor und Film als neues ordentliches Mitglied. "Dank des erklärten Ziels, bei seinen Bodenbelägen die Natürlichkeit von Holz und Stein mit der Beständigkeit von Verbundwerkstoffen und PVC zu verbinden, passt ADO Floor and Film hervorragend in unseren Verband. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und begrüßen die Vielfalt der Mitglieder", so Matthias Windmöller (Windmöller), Präsident des MMFAs.
17.03.2021

Bosch Power Tools erzielt Umsatzrekord

Bosch Power Tools hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 5,1 Mrd. Euro in mehr als 190 Ländern und damit nach eigenen Angaben einen neuen Rekord erzielt. Das entspricht wechselkursbereinigt einem Wachstum von neun Prozent (nominal sechs Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Online-Käufe ist substanziell gewachsen und machte beinahe ein Viertel des Umsatzes aus.
17.03.2021

Nachfrage nach Fenstern in Österreich gesunken

Die wirtschaftlichen Verwerfungen als Folge der Corona-Pandemie schlugen im vergangenen Jahr in den Markt für Fenster und Hebeschiebetüren eine deutliche Delle. Laut aktuellem Branchenradar Fenster in Österreich sank im Jahr 2020 die Nachfrage um 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 2,16 Millionen Fensterflügel. Entgegen der bislang dominierenden Annahme war das Minus jedoch nicht auf einen rückläufigen Neubau zurückzuführen, vielmehr brach – wie bereits während der Eurokrise 2013 – der Sanierungsmarkt ein. Im Vergleich zu 2019 schrumpfte die Nachfrage um nahezu sechs Prozent. Speziell private Haushalte schichteten offenbar in weitaus geringerem Umfang als bislang angenommen übliche Konsumausgaben (etwa für Reisen oder Freizeiteinrichtungen) in Eigenheiminvestitionen um und parkten stattdessen das nicht ausgegebene Geld lieber vorsorglich am Sparkonto.
16.03.2021

Deutscher Fenstermarkt bleibt auf Wachstumskurs

Entgegen den Befürchtungen des Branchenverbandes gegen Mitte des vorigen Jahres brach der deutsche Fenstermarkt im Jahr 2020 nicht ein. Laut aktuellem Branchenradar Fenster in Deutschland wuchs die Nachfrage vielmehr um 1,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Erlöse der Fensterhersteller stiegen um 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 4,58 Milliarden Euro. Als Schwungrad erwies sich danach zum wiederholten Male der Wohnungsneubau, der rund zwei Drittel der Wachstumsbeiträge lieferte. Der überwiegende Anteil davon kam vom Geschosswohnbau. Der Renovierungsmarkt wurde wiederum primär vom Austausch der Fenster in Eigenheimen angeschoben. Signifikante Erlöszuwächse gab es allerdings nur bei Kunststofffenstern und Holzfenstern mit Aluvorsatzschale (Holz/Alu). Der Umsatz mit Holzfenstern und Aluminiumfenstern stagnierte hingegen auf Vorjahresniveau. Auch im laufenden und kommenden Jahr erwartet Branchenradar.com Marktanalyse einen robust wachsenden Markt, zumal weiterhin mit steigenden Wachstumsimpulsen aus dem Neubau und einer zumindest stabilen Bestandsnachfrage zu rechnen ist. Darüberhinaus gehen die Marktexperten von einem sich etwas beschleunigenden Preisauftrieb aus.
16.03.2021

Auch Käferholz nachhaltiges Material für den Holzbau

Umwelteinflüsse und Schädlinge setzen dem Wald in Deutschland zu – dies geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht der Bundesregierung hervor. Doch es ist ein Mythos, dass das Holz borkenkäferbefallener Bäume ein Rohstoff minderer Qualität sei, so das Kuratorium proHolz Bayern in einer Pressemitteilung. Käferholz verfüge über nahezu identische Eigenschaften wie herkömmliches Schnittholz und sei als Material im Holzbau uneingeschränkt zulässig.
15.03.2021

Eurobaustoff: Fachgruppe Bauelemente erfolgreich

Natürlich ist eine Videokonferenz im Vergleich zu einer Fachgruppentagung vom Format der Kooperation Eurobaustoff blutleer. Doch angesichts all der positiven Nachrichten von Umsatzsteigerungen und neuen Vertriebsmaßnahmen, die Fachbereichsleiter Heiko Heinlein und sein Team präsentieren konnten, waren die Spezialisten der Fachgruppe Bauelemente trotz aller Widrigkeiten der Pandemie sehr zufrieden, als sie die Online-Tagung Ende Februar verließen. Nachdem die Mitglieder des Fachgruppenausschusses Ende Februar nun bereits zum zweiten Mal online getagt und dabei den Fahrplan für 2021 gemeinsam festgelegt hatten, war es für die gesamte Fachgruppe Bauelemente eine Premiere. Insgesamt rund 35 Mitglieder aus dem Kreis der Fachgruppe konnte Heiko Heinlein vor laufender Kamera begrüßen: "Wir waren die Letzten, die 2020 noch live tagen konnten und wollten in diesem Jahr auch wieder die Ersten sein. Leider hat die anhaltende Pandemie uns einen Strich durch die Rechnung gemacht." So verzichtete der Fachbereichsleiter auf den interaktiven Part der Tagung und konzentrierte sich allein auf eine informelle Sitzung mit optimistischen Botschaften. Heinlein berichtete über das erfolgreich abgeschlossene Jahr 2020 der Eurobaustoff gesamt sowie des Fachbereichs in den Produktbereichen Innentüren, Stahl, Fenster und Haustüren sowie Treppen unter der Verantwortung der Produktmanager Tobias Margraf und Marc Becher. Trotz des teilweise harten Lockdowns konnte der Fachbereich Bauelemente seine Umsätze im Jahr 2020 um mehr als 10 Prozent steigern. Die Fachgruppe Bauelemente steigerte die zentral fakturierten Umsätze sogar um mehr als 13 Prozent und ist somit für deutlich über die Hälfte der Umsätze im Fachbereich Bauelemente verantwortlich.
15.03.2021

CLT-Platten: Neue Produktionsstätte in Russland

Das Area XL steht bei der offiziellen Eröffnung der ersten Produktionsstätte für die Herstellung von CLT-Platten in Russland im Mittelpunkt. Im Rampenlicht steht dabei die Sokol-Segezha Group und SCM als technologischer Partner.  Der neue Produktionsbetrieb des auf die Herstellung moderner Hausbaumaterialien spezialisierten Unternehmens liegt in Sokol in der Region Wologda. Dort steht auch das Area XL, das neue CNC-Bearbeitungszentrum mit fünf Achsen, das von SCM für die industrielle Fertigung von großformatigen CLT-Platten entwickelt und hergestellt wurde. Der neue  Gigant für die Holzbauindustrie, der in die Produktionsanlage integriert ist, zog mit seinem großen Potenzial die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. In der Tat ermöglicht die Maschine die Herstellung von Bauelementen für Holzgebäude aus verleimten Platten durch verschiedene Bearbeitungen, wie den Schnitt von Fenstern und Türen und das Bohren von Öffnungen für Steckdosen und Verkabelung. Somit muss das Holzgebäude lediglich montiert werden, was die Bauzeit erheblich verkürzt.
15.03.2021

Trend zu Sicherheitstüren ungebrochen

Angeschoben von einer hohen Wohnbauproduktion wuchs der Markt für industriell erzeugte Haus- und Wohnungstüren auch im vergangenen Jahr robust. Laut aktuellem Branchenradar Haus- und Wohnungstüren in Österreich erhöhten sich die Herstellererlöse im Jahr 2020 um 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 205,5 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 130,1 Millionen Euro auf Haustüren und rund 75,4 Millionen Euro auf Wohnungstüren. Haustüren werden zu neunzig Prozent in Eigenheimen, Wohnungstüren zumeist im Geschoßwohnbau montiert. Für das beschleunigte Wachstum sorgte im vergangenen Jahr vor allem das anziehende Preisniveau; nicht zuletzt, weil deutlich mehr Sicherheitstüren nachgefragt wurden als im Jahr davor. Bekanntlich kann der Preis einer Sicherheitstüre, abhängig von der Widerstandsklasse, bei mehr als dem Doppelten einer Türe ohne Einbruchschutz liegen. Infolge stieg der Umsatz mit Sicherheitstüren um 4,4 Prozent gegenüber Vorjahr und damit deutlich rascher als der Markt für ungesicherte Haus- und Wohnungstüren (2,6 Prozent gegenüber Vorjahr). Unerwartet dynamisch entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Türen der Widerstandsklasse RC 4. Im Jahresabstand erhöhte sich der Herstellerumsatz ohne Montageerlöse um mehr als das Zweifache auf insgesamt 8,5 Millionen Euro. Bei Haustüren sorgten darüber hinaus auch die Anteilsgewinne von Türen aus Holz sowie Aluminiumverbund für einen erkennbaren Preisauftrieb. Der Absatz von Haustüren aus Kunststoff sank um mehr als fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Auch im laufenden und kommenden Jahr erwartet Branchenradar.com Marktanalyse einen robust wachsenden Markt, der 2021 bei Wohnungstüren durch nachlaufende Preiserhöhungen infolge stark anziehender Herstellkosten zusätzlich befeuert wird.
12.03.2021

Eurobaustoff: Profi-Wissen „Sockel im Holzbau“

Je mehr gewerkeübergreifend gebaut wird, desto mehr sind auch die Allrounder unter den Handwerkern auf Fachwissen angewiesen. So hat die Bad Nauheimer Kooperation jetzt das Profi-Wissen "Sockel im Holzbau" neu aufgelegt. "Dank der kompetenten Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Zentrale und Autor Dipl.Ing Holger Meyer werden die Hefte in der Branche sehr geschätzt und entsprechend nachgefragt", weiß Magnus Vogt, Fachbereichsleiter Vertrieb Holz. Die jüngste Publikation ist bereits das zehnte seiner Art in Sachen Holzbau.
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